Archiv 2013

21.12.2013 – Hausbau und Plätzchenverkauf

Am 20.11. erreichte uns die Nachricht von Schwester Prescilla, dass die Familie von zwei unserer Patenkinder in arge Not geraten ist. Sie hatten vor einiger Zeit angefangen, ein Haus für sich zu bauen. Damals lebte die Familie, d. h. die Großmutter, Vater und zwei Kinder, zusammen. Dann starb der Vater und vor drei Monaten noch die Großmutter. Nun muss die Mutter allein für die Familie sorgen und hat kein Geld, um den Hausbau zu vollenden.

Spontan haben sich die Paten der beiden Kinder Snehal und Swedal bereit erklärt, insgesamt 2200 Euro zu spenden. Eine weitere Familie gab auch noch 100 Euro dazu, so dass der Hausbau nun beendet werden kann. Die Mutter will als Tagelöhnerin arbeiten, so dass sie für den Lebensunterhalt der Familie aufkommen kann. Wir wünschen ihr dazu alles Gute.

Auch die Familie des Patenkindes Ishwarya ist dabei, ein neues Haus zu bauen. Das Haus hat insgesamt eine Wohnfläche von ca. 32 qm und kostet 4300 Euro. Auch Ishwaryas Paten haben sich bereit erklärt, die Familie zu unterstützen und 1000 Euro überwiesen.

Dies ist der Bauplan für das Haus von Ishwaryas Familie:

2013 Frontansicht

2013 Schnittplan

2013 Raumaufteilung

Die beiden Wohnräume sind jeweils etwa 7,5 qm groß, die Küche und das Schlafzimmer je 6 qm. Dusche, Toilette und kleiner Flur sind zusammen 6 qm groß.

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In Schaephuysen ist es Tradition, dass die Kommunionkinder vor dem ersten Advent Plätzchen backen und diese dann gegen eine Spende abgeben. Dies geschieht nicht nur aus Spaß am Backen, was natürlich wichtig ist. Dies geschieht auch, weil der Erlös des Verkaufs der Plätzchen einem Hilfsprojekt in Afrika (Mbigili) zu Gute kommt.

In diesem Jahr fand diese Aktion erstmals für alle drei Gemeindeteile (Rheurdt, Schaephuysen und Tönisberg) gemeinsam statt. Der Gesamterlös des Plätzchenverkaufs wurde durch drei geteilt und auf die Hilfsprojekte der einzelnen Orte aufgeteilt:

Die Kommunionkinder haben inzwischen Folgendes berichtet:

„Liebe Gemeindemitglieder, wir danken euch für die großzügigen Spenden und wir hoffen, die Plätzchen haben geschmeckt! Es ist ein Gesamtbetrag in Höhe von 819,28 € gespendet worden. Dieser Betrag wird jetzt zu je ein Drittel an die Projekte (Mindoro, Mount Rosary und Mbigili) in unserer Gemeinde verteilt. Es hat riesigen Spaß gemacht – DANKE! Die Kommunionkinder“

Die Spende ist schon auf unserem Konto angekommen. Wir danken den Kommunionkindern und allen, die an dieser Aktion beteiligt waren, ganz herzlich.

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23.10.2013 – Spenden überwiesen und Neues aus dem Hospital

Maximilian Thelen aus Tönisberg hat uns vor einigen Tagen diese erfreuliche Nachricht geschickt:

“Abiturienten des LVD spenden an Mount Rosary

Wir, die G8 – Abiturienten des Luise – von – Duesberg Gymnasiums, haben 900 Euro an die Freunde und Förderer von Mount Rosary gespendet. Das Geld, das auf unserem Stufenkonto noch übrig geblieben ist, geht somit zur Hälfte nach Indien. Es war uns ein großer Wunsch, das Geld für Mount Rosary zu spenden, weil wir zu 100% wissen, dass es dort auch ankommt, wo es gebraucht wird. Mit unseren 900 Euro können die Schwestern ihr Kinderhaus in Nellikar weiter ausbauen und damit vielen Kindern aus der Umgebung dort eine Zukunft mit Chancen bieten.”

Wir danken herzlich für diese Spende der Abiturienten. Den Betrag haben wir zusammen mit einer Geburtstagsspende einer Krefelderin von 350 Euro (für die Versorgung Bedürftiger im Hospital mit Medikamenten) und dem Erlös des Erntedankfestes – insgesamt 5.250 Euro – Anfang der Woche nach Mount Rosary überwiesen.

Inzwischen macht das Mount Rosary Hospital weiter Fortschritte. Am vorletzten Sonntag kamen mehr als 80 Patienten. Bereits seit geraumer Zeit haben unsere Spender diesen Ausbau kräftig unterstützt. Zu nennen sind hier insbesondere Spenden für die Stromversorgung durch Generatoren, den Einbau eines kleinen Operationssaals, die Finanzierung des Gehalts für eine Frauenärztin, den Kauf eines Ultraschallgerätes, die Beschaffung eines Operationstisches, einer dazugehörigen Beleuchtung und verschiedener kleinerer Geräte und Instrumente.

Eine neue Frauenärztin, Frau Dr. Nalini, hat im September ihre Arbeit aufgenommen. Das Team des Hospitals wurde außerdem durch mehrere Ärzte verstärkt, die stundenweise im Hospital arbeiten. Die Schwestern haben in der Umgebung erneut Werbung für das Hospital gemacht. Es kommen nun verstärkt Patientinnen und Patienten zur ambulanten oder stationären Behandlung.

Die Einstellung der Frauenärztin führte dazu, dass fünf Kinder im Hospital zur Welt gekommen sind, drei davon mit Kaiserschnitt. Acht schwangere Frauen kommen zurzeit zur Untersuchung.

Hier gibt es einige aktuelle Fotos aus dem Hospital:

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2.10.2013 – Erntedank

2013-10 Erntedank 1

„Gut zusammen leben,

teilen, nehmen, geben;

wenn jeder etwas hat,

dann werden alle satt.“

Treffender, als es die Kinder der Kindertagesstätte St. Antonius am 29.9.2013 im Pfarrheim sangen, kann man den Sinn des Erntedankfestes nicht ausdrücken.

Nach dem Gottesdienst kamen zahlreiche Besucherinnen und Besucher ins Pfarrheim, um wieder gemeinsam Erntedank zu feiern. Bei Suppe, Würstchen, Kaffee und Kuchen gab es viel zu erzählen. An den Ständen wurden Marmelade, Likör, Gestricktes, Karten, Honig, Kerzen und Obst gekauft.

Abgerundet wurde das Fest durch den Auftritt der Kindergartenkinder.

Franz-Josef Heurs informierte über die Einrichtungen von Mount Rosary, für die der Erlös des Erntedankfestes wieder bestimmt war. Insgesamt kamen 3.892,68 Euro zusammen. Einen Löwenanteil von mehr als 2.400 Euro hieran hatte Vera Schmitz. Sie hat mit ihrer Helferin Marianne Nagy das ganze Jahr über Marmelade verkauft und wieder den gesamten Erlös gespendet.

Der Gesamtbetrag wird in den nächsten Tagen nach Südindien überwiesen. Dort wird das Geld für die Verbesserung der Situation notleidender Menschen verwendet. In deren Namen danken wir allen, die an der Vorbereitung und Durchführung des Festes durch ihre Arbeit oder durch Spenden beteiligt waren, und natürlich den Gästen des Erntedankfestes.

2013-10 Erntedank 2

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27.8.2013 – Der Generator läuft!

Der neue Generator ist am Mount-Rosary-Hospital aufgestellt und in Betrieb genommen worden. Er versorgt das wachsende Hospital nun mit einer ausreichenden Menge Strom. Die Menschen von Mount Rosary danken allen ganz herzlich, die durch Spenden zur Beschaffung des neuen Generators beigetragen haben. Dieser Dank gilt auch weiterhin der Tönisberger Familie, die durch ihre Spende im Jahr 2008 die Beschaffung des bisherigen Generators ermöglicht hatte. Dieser Generator hat nun seinen Platz im Gelände von Mount Rosary gefunden und dort bereits seine ersten Einsätze bestens gemeistert.

In der Mitte Schwester Meera, die Verwaltungsleiterin des Hospitals, links Schwester Vanitha und rechts Schwester Annama

In der Mitte Schwester Meera, die Verwaltungsleiterin des Hospitals, links Schwester Vanitha und rechts Schwester Annama

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22.6.2013 – Der Bart ist ab

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Fachbereichs Verwaltungssteuerung und -service der Stadt Krefeld haben ihrem Kollegen Alfons Rasche zum Abschied den lange gehegten Bart abgenommen. Dafür haben sie tief in ihre Taschen gegriffen und sage und schreibe 1000 Euro für Mount Rosary gespendet. Diese großzügige Spende ist mit weiteren 6000 Euro auf dem Weg nach Mount Rosary. Dort wird dafür ein stärkeres Notstromaggregat für das Hospital gekauft.

Der bisherige Generator (einen Beitrag hierzu finden Sie im Archiv für 2008), den eine Familie aus Tönisberg gestiftet hat, wird auf dem Gelände von Mount Rosary künftig während der sehr häufigen Stromausfälle die Kapelle, den Pfarrsaal und mehrere andere Gebäude mit Strom versorgen.

Der Bart ist ab!

Der Bart ist ab!

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26.4.2013 – Patenkinder

Kinder in Manela

 

Anfang April haben wir das Geld für 77 Patenkinder überwiesen.  Direkt nachdem es in Mount Rosary angekommen war, wurde es verteilt. Außerdem konnten wir weitere 2.000 Euro für das Hospital und noch einen Betrag für allgemeine karitative Zwecke überweisen. Insgesamt waren es 12.490 Euro. Allen Spendern vielen Dank! Die Patenkinder haben inzwischen ihre Briefe geschrieben und wir rechnen damit, dass sie in den nächsten Tagen ankommen. Wir werden dann direkt mit der Verteilung beginnen.

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22.03.2013 – Neues Ultraschallgerät für das Mount Rosary Hospital

Inzwischen ist das neue Ultraschallgerät angekommen und feierlich eingeweiht worden. Ehrengäste waren der Landtagsabgeordnete Abhayachandra Jain und die Mitglieder des Lions Club Moodbidri. Schwester Vanitha, die als Krankenschwester im Mount Rosary Hospital arbeitet, begrüßte alle Gäste. Monsignore Pinto und Schwester Prescilla dankten den Spendern aus Tönisberg. Gestern wurde übrigens im Hospital das erste Kind geboren. Die Frauenärztin, Frau Dr. Huda, ein Anästhesist und die Krankenschwestern Anni und Savitha haben das Kind mit einem Kaiserschnitt entbunden.

Am nächsten Sonntag wird der Orthopäde Dr. Vivian, der aus dem Pater-Müller-Hospital in Mangalore kommt, im kleinen Operationssaal operieren. Dr. Ram Basti Shenoy, Radiologe aus dem Pater-Müller-Hospital, kommt ebenfalls einmal in der Woche nach Mount Rosary. Er macht dann 10 bis 12 Ultraschalluntersuchungen mit dem neuen Gerät.

Einweihung des Ultraschallgerätes

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Reisebericht der Paten Martin und Monika Thiele vom 17. bis 21.2.2013

Monika und Martin Thiele aus St. Hubert unterstützen über unseren Verein ein Patenkind, das in der Nähe von Mount Rosary wohnt. Sie haben bei einer Rundreise durch Südindien einen Abstecher nach Mount Rosary gemacht und Ishwarya, ihr Patenkind besucht. Was sie dort alles erlebt haben, lesen Sie hier:

Gerne nahmen wir die Einladung von Schwester Prescilla letztes Jahr in Tönisberg an, Mount Rosary und unser Patenkind zu besuchen. Wir freuten uns auf einige ruhige Tage in Mount Rosary nach der interessanten Anreise mit Zug und Bus aus Kerala. Wir wurden freundlich mit einem ausgezeichneten Mittagessen empfangen. Schon der erste Rundgang am späten Nachmittag mit Pater Pinto deutete an, dass es keine ruhige Zeit werden würde.

Am nächsten Morgen wollten wir nur die Batterien der Photovoltaiklampen prüfen und ein Wasserrohr reparieren, als die freundlichen Bewohner ankamen und fragten, ob wir nicht auch bei ihnen eine Kleinigkeit reparieren könnten.

Wir besuchten noch das Krankenhaus und begannen direkt mit dem Trainingsprogramm, die Schwestern im Warten der Batterien für die Photovoltaikanlagen auszubilden.

Batteriewasser auffüllen im Krankenhaus

Batteriewasser auffüllen im Krankenhaus

Fehlersuche an der Rufanlage

Fehlersuche an der Rufanlage

Außerdem sollten auch hier einige Dinge repariert werden, u. a. auch eine neue schwächere Lampe angebracht werden, damit das Ultraschallgerät besser genutzt werden kann. Damit war klar, dass wir am Nachmittag erst mal Werkzeug und Ersatzteile einkaufen gehen mussten.

Am Nachmittag besuchten wir mit Schwester Prescilla als Dolmetscherin unser Patenkind Ishwarya und ihre Familie. Wir sind freundlich und dankbar empfangen worden, weil wir Ishwarya den weiteren Schulbesuch ermöglichen. Sie haben uns direkt eingeladen, ein paar Tage bei ihnen zu wohnen. Sie zeigten uns ihr kleines Haus und die Felder, die sie aber leider nur 3 Monate im Jahr während der Monsunzeit bewirtschaften können. Sie haben nur einen kleinen Tümpel, der als Trink- und Nutzwasser für die Familie von der Monsunzeit bis März reicht. Dann müssen sie Wasser vom Nachbarn holen. Durch diesen Besuch haben wir eine viel genauere Vorstellung vom Leben unseres Patenkindes gewonnen und erfahren, dass für uns eine Kleinigkeit dort Großes bewirken kann.

Familienfoto mit Patenkind Ishwarya

Martin und Monika Thiele mit ihrem Patenkind Ishwarya und deren Familie

Martin und Monika Thiele mit ihrem Patenkind Ishwarya und deren Familie

Auf dem Rückweg ging es in Moodbidri in Sanitär- und Elektrolädchen einkaufen. Es wurde für alle Beteiligten ein lustiges Erlebnis, da wir natürlich keine Fachbegriffe in Englisch oder Kannada wussten. Mit Hilfe von Händen, Füßen und Fotos machten wir klar, was wir benötigten. Dies sollte sich an den folgenden Tagen wiederholen. Wir bekamen sogar beim nächsten Ladenbesuch Tee und Gebäck angeboten.

Die nächsten beiden Tage verbrachten wir hauptsächlich damit, in einigen Häusern und Ställen und im Krankenhaus kleinere Reparaturen auszuführen. (Schalter austauschen, Toiletten reparieren, Rohrbrüche beheben, Lampen reparieren,…) Schwester Lilly führte uns zu allen Arbeitsorten und wurde direkt angelernt. Alles konnten wir leider in der kurzen Zeit nicht beheben, u. a. auch weil nicht alle Ersatzteile zu beschaffen waren. Alle Bewohner, denen wir begegneten, waren glücklich, freundlich und sehr dankbar. Wer ihre Gesichter gesehen hat, kommt gerne zum Helfen wieder.

Gruppenfoto
Am letzten Nachmittag lud uns Schwester Prescilla noch zur Sightseeingtour nach Karkala ein, wo wir eine 13m hohe Jainstatue auf einem Hügel und die St. Lawrence Church besichtigten.

St. Lawrence Church in Karkala

St. Lawrence Church in Karkala
St. Lawrence Church in Karkala

Wir wurden schon ziemlich am Anfang von Pater Pinto eingeladen, für 4 Wochen zu kommen, um die Schwestern und Bewohner zu schulen, damit sie kleinere Reparaturen selbstständig beheben können, und ggfs. eine Photovoltaikanlage zu installieren, um die hohen Stromkosten zu reduzieren. Desweiteren könnte, wenn das Holz für einen Dachstuhl da ist, ein weiteres Wohngebäude renoviert werden, denn wegen Einsturzgefahr musste das Dach abgedeckt werden. Dringendst müssen auch einige Wasserrohre ausgetauscht werden, da die Kunststoffrohre sehr spröde und undicht geworden sind. Sauberes Wasser ist dort Gold wert, denn es gibt leider nicht genügend.

Ich habe vor der Einladung zu folgen und ca. 4 Wochen runterzufliegen. Es werden noch Mitstreiter und Helfer für Schulungen und Arbeiten gesucht. Garantiert wird eine gute (regionale) Verpflegung und freundliche und dankbare Bewohner.

(Die Bilder in diesem Bericht stammen von Martin und Monika Thiele)

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24.2.2013 – Anne und Alfons Rasche zu Besuch in Mount Rosary

Anne und Alfons Rasche sind zurück aus Mount Rosary. Schwester Prescilla hat sie in acht Tagen über die Entwicklung in den drei Jahren nach ihrem ersten Besuch informiert.

Monsignore Pinto, Schwester Prescilla, Franz-Josef Heurs bei seiner ersten Indienreise (in Alfons’ Koffer) und Anne Rasche

Monsignore Pinto, Schwester Prescilla, Franz-Josef Heurs bei seiner ersten Indienreise (in Alfons’ Koffer) und Anne Rasche

Sie haben das Mount Rosary Hospital besucht und dort Dr. Adrian, die neue Frauenärztin, Frau Dr. Huda, und die Schwestern, die sich um die medizinische Betreuung der Patienten kümmern, getroffen. Vor einigen Jahren wurden mit Ihren Spenden medizinische Geräte und ein Stromgenerator angeschafft sowie eine Renovierung/ein Umbau finanziert. Im letzten Jahr konnte dann dank weiterer großzügiger Spenden das Gehalt für die neue Frauenärztin für ein Jahr und der Kauf eines Ultraschallgerätes ermöglicht werden. Das Ultraschallgerät wurde am letzten Sonntag eingeweiht. Die Zahl der Patienten steigt nun an. Ziel der Schwestern ist es, das Hospital in absehbarer Zeit finanziell unabhängig zu machen und dabei auch die Behandlung bedürftiger Menschen zu finanzieren.

Im Hospital: Schwester Prescilla, Anne Rasche, Dr. Adrian, Schwester Meera und Dr. Huda

Im Hospital: Schwester Prescilla, Anne Rasche, Dr. Adrian, Schwester Meera und Dr. Huda

Ein weiterer wichtiger Punkt der Reise war das Kinderhaus in Nellikar, das durch unsere Sternsinger unterstützt wird. Die Kinder dort haben sich über die Grüße der Sternsinger aus Tönisberg sehr gefreut und grüßen herzlich zurück. Mount Rosary hat in der Zwischenzeit ein Gartengrundstück in der Nähe des Kinderhauses gekauft. Dort werden nun Obst und Gemüse für den Bedarf in der Küche in Nellikar angebaut. Außerdem werden dort Bananen, Kokosnüsse und Arecanüsse geerntet, die zum Teil verkauft werden. Auch hier soll es in absehbarer Zeit dazu kommen, dass das Kinderhaus möglichst ohne Zuschüsse auskommen kann.

Schwester Prescilla begleitete Anne und Alfons Rasche auch nach Manela. Dort nahmen sie 2010 an der Grundsteinlegung für den neuen Konvent teil. Inzwischen haben die Schwestern dort einen Kindergarten eröffnet. Die Kinder haben den Besuchern ein Ständchen gebracht und Tänze vorgeführt. Einige Kinder aus Manela sind in unserem Patenkinderprogramm.

Begrüßung im Kindergarten in Manela

Begrüßung im Kindergarten in Manela

Bei einer Rundreise durch die Umgebung trafen sie mehrere Familien, die von den Selbsthilfegruppen der Schwestern profitieren. Sie produzieren Lebensmittel, nähen Kleidung oder haben Kühe oder Ziegen aus dem Milchwirtschaftsprogramm erhalten.

45 Patenkinder hatten ein wunderschönes Programm mit Tänzen, Gesang und Gebet vorbereitet, mit dem sie ihren Dank für die Unterstützung durch ihre Paten bei ihrer Ausbildung ausdrückten. Viele Grüße an alle Patinnen und Paten.

Natürlich trafen sie auch die Schwestern und Lernschwestern, Kinder und alle Bewohner von Mount Rosary. Alle danken den Freunden von Mount Rosary für ihre Unterstützung durch Spenden und Gebete. Nicht zuletzt trafen sie mehrfach Monsignore Pinto zu interessanten Gesprächen.

Bei den Seniorinnen in Mount Rosary

Bei den Seniorinnen in Mount Rosary

Schwester Prescilla (links) und Anne Rasche (rechts) bei den Seniorinnen

Schwester Prescilla (links) und Anne Rasche (rechts) bei den Seniorinnen

Mit den Mädchen in der Küche

Mit den Mädchen in der Küche

Begrüßung im Pfarrsaal - Schwestern Jacintha, Priya, Saritha (Paten”kind” aus Tönisberg) und Prescilla und Anne Rasche

Begrüßung im Pfarrsaal – Schwestern Jacintha, Priya, Saritha (Paten”kind” aus Tönisberg) und Prescilla und Anne Rasche

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6.1.2013 – Sternsingeraktion 2013

Die Sternsinger von Tönisberg haben gestern und vorgestern zum vierten Mal für die Kinder von Mount Rosary (Kinderhaus in Nellikar) gesammelt. Gestern um 9:30 Uhr war ein Aussendungsgottesdienst in der  Pfarrkirche St. Antonius. Danach konnten wir den Sternsingern Grüße und Segenswünsche aus Mount Rosary ausrichten.  Anschließend machten sich acht Gruppen auf den Weg durch den Ort, nachdem am Freitag bereits zwei Gruppen unterwegs waren. Mittags konnten sie sich wieder im Pfarrheim stärken, um  sich danach wieder auf den Weg zu machen. Sie haben insgesamt 3.349,39 Euro gesammelt; wieder ein stolzes Ergebnis!.

Wir danken allen Sternsingerinnen und Sternsingern und allen, die wieder zum Erfolg dieser Aktion beigetragen haben.

2013 Sternsinger ganze Gruppe