Neuigkeiten aus dem Mount Rosary Hospital

20.2.2022

Der neue Generator für das Hospital
Segnung des neuen Generators

In der vergangenen Woche ist der neue Generator für das Hospital eingeweiht und in Betrieb genommen worden. Er wurde mit Spenden aus Tönisberg finanziert. Mount Rosary dankt dem großzügigen Spender aus Tönisberg ganz herzlich.

Er wird künftig bei Stromausfällen das Hospital mit Energie versorgen, damit alle Geräte ununterbrochen ihren Dienst versehen können. Der vorherige Generator, der ebenfalls mit einer Spende über unseren Verein angeschafft wurde, wird dort bleiben und die anderen Einrichtungen neben dem Hospital versorgen. Dazu gehören ein kleines Seniorenheim, die Hostienbäckerei, die Paramentenwerkstatt, die Kantine, die Praxis für Physiotherapie, die Ayurvedapraxis und der Konvent der Schwestern, in dem auch verschiede Kurse stattfinden.


Am 15. Februar wurden weitere wichtige Einrichtungen des Hospitals eingeweiht. Es handelt sich hierbei um sechs Dialysegeräte, eine Praxis für eine Zahnärztin, eine automatische medizinische Laboreinrichtung und ein Endoskopiegerät. Diese Geräte konnten durch Spenden von Freunden von Mount Rosary in Doha/Katar, den USA, Kanada und Indien finanziert werden.

Der neue Dialyseraum
Einweihung des neuen Endoskopiegerätes durch Pastor Walter D’Souza von der Pfarrgemeinde Alangar, zu der das Hospital gehört.
Das neue Laborgerät wird ebenfalls gesegnet.

Weitere Bilder und Informationen zu den Spenderinnen und Spendern finden Sie in einem Artikel der >Mangalorean News.


Am 13.2.2022 hat das Personal des Hospitals ein Gesundheitscamp in Shirthady veranstaltet. Wieder haben zahlreiche Menschen die Gelegenheit genutzt, sich untersuchen und behandeln zu lassen. Erstmals war auch die Zahnärztin Frau Dr. Sowparna Athikari dabei. Sie arbeitet jetzt ebenfalls für das Mount Rosary Hospital.

Team des Hospitals für das Gesundheitscamp in Shirthady (ca. 10 km von Mount Rosary entfernt)
Frau Dr. Sowparna Athikari, Zahnärztin, beim Gesundheitscamp in Shirthady
Das neue Behandlungszimmer für die Zahnärztin

Im Moment veranstaltet das Hospitalpersonal an verschiedenen Stellen Erste-Hilfe-Kurse, so zum Beispiel eine Woche lang in dem Wallfahrtsort Attur.

Am kommenden Freitag gibt es am Hospital ein Gesundheitscamp für Fahrer von Motorrikschas und deren Familien. Am 6. März werden dann die Menschen in Siddakatte (ca. 15 km von Mount Rosary entfernt) die Gelegenheit haben, sich durch das Personal des Hospitals untersuchen und behandeln zu lassen.

Kindergarten in Manela

„Mit Kopf und Herz und Händen“ hieß das Projekt der Maxikinder des St. Antonius-Kindergartens in Tönisberg im März letzten Jahres. Mit dem Erlös von 763,27 Euro sollten Spielgeräte für den Kindergarten der Schwestern von Mount Rosary in Manela angeschafft werden.

Wegen der Coronasituation haben sich die Bauarbeiten in Indien verzögert. Heute hat uns Schwester Sareetha die Erfolgsmeldung geschickt: die Geräte sind montiert und die Kinder und das Personal des Kindergartens in Manela sind sehr froh und dankbar. Sie haben uns gebeten, allen an der Aktion beteiligten ihren Dank auszurichten.

Schwester Sareetha und die Erzieherin Laveena auf der neuen Schaukel

Fotos: Helpers of Mount Rosary

 

Überweisungen sind in Mount Rosary angekommen

Wir haben am 9.11.2021 5.000 Euro und am 23.12.2021 10.000 Euro nach Mount Rosary überwiesen.

In der Überweisung von November waren Spenden für

      • das Medizinstudium der Ordensschwestern Akshatha und Geswine
      • das Hausbauprojekt der Familie von Schwester Shanti
      • zur Unterstützung von Familien der Patenkinder
      • und für das Hospital

enthalten.

Die Spende im Dezember ist insbesondere für die Anschaffung eines größeren Generators für das Hospital bestimmt. Der bisherige Generator, der auch mit Spenden über unseren Verein angeschafft wurde, ist für das neue Hospital zu klein geworden. Er wird künftig an einem Konvent die Stromversorgung sichern.

Der Generator ist ein sehr wichtiges Gerät für das Hospital, da er bei den häufigen Stromausfällen in Indien die kontinuierliche Energieversorgung für die zahlreichen Geräte sicherstellt.

Außerdem wurden Spenden für die Frauensozialarbeit und die Betreuung von Kindern mit überwiesen.

Vielen Dank an alle Spenderinnnen und Spender, die das möglich gemacht haben.

Besuch der Schwestern Flossy und Joyet in Tönisberg

4.1.2022

Im September 2021 haben uns die beiden Schwestern Flossy und Joyet für eine Woche besucht.

Schwester Flossy hat 14 Jahre bei den Karmelitenpatres in Linz/Österreich in der Kirche, dem Exerzitienzentrum und in der Küche gearbeitet. Mitte Dezember ist sie zurück nach Indien geflogen und arbeitet dort nun im Kindergarten in Manela.

Schwester Joyet kam vor sieben Jahren nach Linz, hat dort zuerst Deutsch gelernt und dann eine Ausbildung zur Krankenschwester gemacht. Nun arbeitet sie dort auf der Urologiestation im Elisabethinen-Krankenhaus.

Vor zwei Jahren konnten wir ihr Ewiges Gelübde zusammen mit ihr und ihrer Familie in Mount Rosary feiern.

Beide Schwestern sprechen gut Deutsch. So konnten wir uns über viele Themen, die die Schwestern und Mount Rosary betreffen, unterhalten.

Wir haben mit ihnen einige Freunde von Mount Rosary getroffen und Ausflüge nach Köln und Kevelaer  gemacht.

Es war für uns alle eine sehr schöne Zeit.

Anne Rasche

Schwestern Joyet und Flossy in Kevelaer
Schwester Joyet, Anne Rasche und Schwester Flossy zu Besuch bei Pater Secil in Rheurdt

 

Gesundheitscamp am Hospital

5.12.2021

Einladung zum Gesundheitscamp

Heute fand am Mount Rosary Hospital ein weiteres Gesundheitscamp statt.

Monsignore Pinto hat dazu allen, die an der Durchführung beteiligt waren, Folgendes mitgeteilt:

„Das heutige Gesundheitscamp war ein großer Erfolg. Es kam 557 Patientinnen und Patienten aus der Gegend von Moodbidri zugute. Das wäre ohne Ihre Unterstützung nicht möglich gewesen. Ein großes Dankeschön an die Mitglieder des Hospitalkomitees, die Ärztinnen und Ärzte und die Manschaft des Hospitals für die aktive Teilnahme und die Unterstützung, die Sie zur erfolgreichen Organisation des Camps geleistet haben. Wir haben gute Rückmeldungen wegen der Organistion und der medizinischen Angebote bekommen. Lassen Sie uns diese Begeisterung in der Zukunft fortsetzen. Gott segne Sie alle.“

Hier gibt es ein paar Bilder vom heutigen Gesundheitscamp.

Heute wurde am Hospital eine Gesundheitskarte zur Unterstützung bedürftiger Patientinnen und Patienten eingeführt. Diese können die Karte für einen sehr geringen Beitrag von ca. 1,20 Euro pro Jahr bekommen. Ca. 60 Cent werden für jedes weitere Familienmitglied fällig. Maximal sind jedoch 3 Euro pro Jahr für die Karte zu zahlen. Dafür erhält man Nachlass bei den Preisen für Medizin, Labor und Röntgenuntersuchungen. Arztkosten brauchen die Inhaber der Karte nicht bezahlen.

Vorstellung der neuen Gesundheitskarte durch Sunil Mendis (rechts). Sein Bauunternehmen hat das Hospital gebaut. Er ist inzwischen zu einem wichtigen Förderer des Hospitals geworden.

(alle Fotos: Helpers of Mount Rosary)

Kursangebot des Hospitals

Schon seit längerer Zeit ist ein großer Wunsch von Monsignore Pinto und Schwester Prescilla, dass die Schwestern des Hospitals ihre Kenntnisse weitergeben.

Dieser Wunsch ist nun in Erfüllung gegangen, denn es gibt im neuen Hospital ein Kursangebot, das sehr gut angenommen wird.

Vor wenigen Tagen ist der Kurs „Altenpflege, Pflege am Krankenbett, Erste Hilfe und Herz-Lungen-Wiederbelebung“ erfolgreich zu Ende gegangen. Weitere Kurse sind im Angebot.

(Fotos: Helpers of Mount Rosary)

Landwirtschaft in Mount Rosary

Die Einkünfte aus der Landwirtschaft stellen einen wichtigen Beitrag zur Versorgung der Schwestern und der Bewohnerinnen von Mount Rosary dar. So werden an fast allen Konventen der Schwestern die verschiedensten Sorten von Gemüse und Früchten angebaut. Außerdem gibt es dort Viehhaltung.

Einige der Früchte (z. B. Arecanuss, Kokosnuss, Pfeffer, Chili) werden an der frischen Luft durch die Sonne getrocknet. Damit die in diese Zeiten hin und wieder starken Regenfälle den Erfolg nicht zunichte machen, wurde jetzt eine Überdachung gebaut, die die Früchte vor dem Regen schützt.

Monsignore Edwin Pinto hat die „Halle“ in Begleitung von Schwester Leena eingeweiht.

Schwester Shanthis Familie ist in das neue Haus eingezogen

Seit 2019 wird der Hausbau von Schwester Shantis Familie mit Spenden unterstützt. Das war nötig geworden, nachdem Shantis Vater kurz nach dem Baubeginn tödlich verunglückt war. Damit war die Familie in eine finanzielle Notlage geraten und Mount Rosary hatte uns um Unterstützung gebeten.

Wir hatten im Januar 2020 Gelegenheit, die Familie zu treffen und uns vor Ort von der Notwendigkeit der Unterstützung und über den Fortgang der Bauarbeiten zu informieren.

Nun wurde das neue Haus eingeweiht und die Familie ist eingezogen.

Einweihung des Hauses von Schwester Shantis Familie (Schwester Shanti ist rechts zu sehen) – (Foto: Helpers of Mount Rosary)

Doch es gibt noch einiges zu tun. Wir werden die Familie weiterhin unterstützen.

Fünf Schwestern legten ihr Ewiges Gelübde ab

11.10.2021

Am 7.10.2012 haben fünf junge Schwestern von Mount Rosary ihr Ewiges Gelübde abgelegt. Das feierliche Hochamt wurde durch Bischof Dr. Peter Paul Saldanha zelebriert.

Schwestern Andriya Mischel Crasta, Shanti Monteiro, Shanti D’Souza, Lidwyn D’Souza und Sheetal Goveas (Foto: Helpers of Mount Rosary)
Die fünf Schwestern am Festtag mit den Anwärterinnen für den Eintritt in den Orden (Foto: Helpers of Mount Rosary)

Die heilige Messe mit dem Ewigen Gelübde wurde von Divine Word TV aus Mangalore direkt übertragen und ist bei YouTube zu finden: