Mount Rosary Hospital

5.7.2020

In der vergangenen Woche wurden die Einrichtungen von Mount Rosary 83 Jahre alt. Daran wurde in einer kleinen Feierstunde im Hospital erinnert. Bei dieser Gelegenheit hat Monsignore Pinto an die Unterstützung durch unseren Verein und durch die katholische Kirchengemeinde St. Ulrich und Magnus in Bodnegg erinnert.

Monsignore Pinto
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Hospitals

 

Am vergangenen Sonntag gab es zwei weitere Operationen im Mount Rosary Hospital. Es handelte sich hierbei um einen orthopädischen und einen urologischen Eingriff. Die Operationen haben Herr Dr. Vivian D’Almeida und Herr Dr. Nikshith durchgeführt.


Die Pfarrgemeinde in Bodnegg am Bodensee unterstützt auch weiterhin das Hospital. Dieses Mal ist die Kollekte am außerordentlichen missio-Sonntag für Mount Rosary bestimmt.

Bisher sind von dort schon 6.451,77 Euro für das Hospital gespendet worden. Gestartet hatte die Spendenaktion Jonathan Binetsch, der einen Freiwilligendienst in Mount Rosary geleistet hat.

 

 

 

Neue Überweisung nach Mount Rosary

Wir haben 6.000 Euro nach Mount Rosary überwiesen. Vielen Dank für Ihre Spenden!

Die Überweisung beinhaltet Spenden für folgende Zwecke:

Über die Verwendung des verbleibenden Betrages können die Schwestern vor Ort entscheiden.

Balakrishna, der Schreiner von Mount Rosary, bei der Arbeit an einem Dachbalken

Wir erinnern an die Möglichkeiten, von anderen Stellen für uns spenden zu lassen, ohne dafür selbst einen Cent zusätzlich auszugeben. Mit solchen Aktionen haben wir inzwischen mehr als 4.700 Euro Spenden bekommen.

Doppelte Hilfe durch Maskennähen

Aus heiterem Himmel war sie da – die Coronakrise. Was sollten wir tun? Wir sollten zuhause bleiben, uns schützen. Aber viele Menschen mussten raus und mit anderen Menschen zusammentreffen.

Da rief mich eine Bekannte an und fragte mich, ob ich Mund- Naseschutzmasken für sie und ihre Familie nähen könnte: das hatte ich bisher noch nicht gemacht, warum auch? Bisher waren immer Taschen, Rucksäcke und andere Kleinigkeiten auf meiner Nähmaschine zum Verkauf für Mount Rosary entstanden.

Aber was solls, dachte ich mir. Das kann ja wohl nicht so schwer sein. Im Internet fand ich auch schnell ein passendes Schnittmuster mit Anleitung und los ging es. Nachdem ich die Familie meiner Bekannten und unsere Familie benäht hatte, dachte ich „das wars“. Aber weit gefehlt. Plötzlich kamen Anfragen von allen Seiten. Ich kam mit dem Nähen kaum nach.

Mein Stofflager schrumpfte zusehends und das Gummi zum Befestigen der Masken wurde knapp. Aber durch die Hilfe vieler lieber Menschen kam immer wieder etwas nach, und ich konnte alle Wünsche erfüllen. Bis heute sind 527 Masken von der Nähmachine gehüpft und mehr als 1700 Euro für Mount Rosary zusammengekommen.

 Vielen Dank an alle, die dazu beigetragen haben.

Anne Rasche


Auch in Mönchengladbach wurden Masken für Mount Rosary genäht. Freunde von Helmut Schroers haben dafür 305 Euro gespendet. Für diesen Betrag werden neue Werkzeuge für den Schreiner von Mount Rosary beschafft. 


Somit sind insgesamt mehr als 2000 Euro durch diese Aktionen gespendet worden. Das Geld ist mit unserer Überweisung von heute auf dem Weg nach Mount Rosary.

Versorgung der Bewohnerinnen und Bewohner in Mount Rosary

Ein Teil der Lebensmittel, die Mount Rosary für die 250 Bewohnerinnen und Bewohner von Mount Rosary benötigt, wird in der eigenen Landwirtschaft erzeugt. Für die Beschaffung des weiteren Bedarfs tragen auch wir mit unseren Spenden bei.

Celestine, Felcita und Shanti sind drei der Schwestern, die sich neben ihren anderen Aufgaben auch um die Landwirtschaft kümmern.

Schwestern Shanti, Celestine und Felcita im Nirmalakonvent (Foto: Helpers of Mount Rosary)

Sie wohnen im Nirmalakonvent, der direkt neben den Einrichtungen von Mount Rosary liegt. Dort haben sie mit Hilfe von einigen Bewohnerinnen und Bewohnern nun Kürbisse, Bohnen, Spinat und Mango geerntet. Die Bilder zeigen ein paar Eindrücke von der Arbeit und den geernteten Mengen (Fotos: Helpers of Mount Rosary).

Patenkinder

Wir hatten schon darüber informiert, dass die Patenkinder wegen des Lockdowns in Indien sich nicht in Mount Rosary getroffen haben. Deshalb sind auch die sonst zu Ostern üblichen Briefe an die Patinnen und Paten nicht geschrieben worden.

Schwester Prescilla hat nun begonnen, Briefe und Bilder per E-Mail „einzusammeln“ und an uns weiterzuleiten. Sie hat nochmals um Verständnis und Geduld gebeten.
Wir haben die ersten Briefe bereits verteilt.

Mount Rosary Hospital

Das Hospital ist weiterhin von Coronainfektionen verschont geblieben. Monsignore Pinto hat uns Mitte Mai über die Zahlen der Coronainfektionen im Bundesland Karnataka, in dem auch Mount Rosary liegt, informiert. Demnach waren zu diesem Zeitpunkt 847 Personen infiziert und 405 Menschen geheilt. Es waren 31 Sterbefälle zu beklagen. Die Vermutungen gehen dahin, dass der beginnende Monsun dazu führt, dass sich die Zahlen verdoppeln oder verdreifachen werden. Man geht davon aus, dass die Kapazitäten des für Coronafälle in der Region zuständigen Krankenhauses in Mangalore bald erschöpft sein werden. Die Regierung hat deshalb auch das Mount Rosary Hospital gebeten, sich auf die Behandlung von Coronapatienten vorzubereiten. Weil dies mit erheblichen Kosten verbunden ist, hat Monsignore Pinto uns gebeten, Hilfsorganisationen in Deutschland, Österreich und der Schweiz um Unterstützung zu bitten. Damit haben wir begonnen.


Inzwischen sind im neuen Mount Rosary Hospital vier Kinder geboren worden, eins davon mit Kaiserschnitt. Die Freude bei den Schwestern, Ärztinnen und Ärzten darüber ist groß.

Schwester Priya Crasta mit dem vierten Neugeborenen (Foto: Helpers of Mount Rosary)

Einen Teil des Personals des Hospitals sehen Sie auf dem folgenden Foto, das am 12. Mai, dem Internationalen Tag der Pflegenden, entstanden ist.

Ein Teil des Hospitalpersonals am Internationalen Tag der Pflegenden (Foto: Helpers of Mount Rosary)

Sammelstelle für Handys und Smartphones

18.4.2020

Wir sind jetzt Sammelstelle für gebrauchte Smartphones und Handys bei der Mobile-Box in Köln.

Schon mehrfach haben wir vorher gebrauchte Handys bei einem Recyclingbetrieb abgegeben.

Durch einen Fernsehbericht sind wir nun auf die Mobile-Box aufmerksam geworden. Dort werden die Mobiltelefone, soweit möglich, aufbereitet und wieder verkauft. Durch das Recycling alter Mobiltelefone wird ein wichtiger Beitrag zum Ressourcenschutz geleistet. Bis zu 2 Euro spendet Mobile-Box für jedes gesammelte Mobiltelefon für Mount Rosary.

Im Haupteingang der St. Antonius-Kirche an der Rheinstraße in Tönisberg steht  eine Sammelbox.

Sammelbox in der St. Antonius-Kirche in Tönisberg

Sollte dort geschlossen sein, kann man die gebrauchten Handys und Smartphones bei uns abgeben. Wir bitten, die Geräte einfach in unseren Briefkasten zu stecken (Neufeldheide 4, 47906 Kempen-Tönisberg). Für eine persönliche Abgabe machen Sie bitte vorher mit Alfons oder Anne Rasche einen Termin unter 02845 8857 aus.

Löschen Sie vorher alle Daten von den Geräten. Eine Anleitung dazu finden Sie auf der Homepage von t-online. Bitte entnehmen Sie die SIM-Karten und Speicherkarten. Lassen Sie die Akkus in den Geräten und geben Sie auch die Ladegeräte mit ab, sofern dies möglich ist.

Man kann die Geräte auch direkt per Brief zu Mobile Box schicken. Wie das funktioniert, sehen Sie hier: >Briefversand an Mobile Box

Bitte legen Sie dann einen Hinweis in den Brief, dass der Erlös für Mount Rosary bestimmt ist.

Übrigens: die ersten Handys haben wir schon eingeschickt und bekommen dafür eine Spende von 15,- Euro.

Bei dieser Lieferung waren die meisten Geräte ohne Akku und zum Teil auch beschädigt. Sie waren eigentlich für die Lieferung an den bisherigen Recyclingbetrieb bestimmt. Wenn wir künftig mehr unbeschädigte Geräte mit Akku einsenden, wird der Erlös höher sein. Aber: Kleinvieh macht bekanntlich auch Mist.

Wir freuen uns schon auf Ihre alten Handys.

Nachtrag vom 20.4.2020:

Neun Handys haben wir schon bekommen, so kann es ruhig weitergehen:

Nachtrag vom 26.4.2020:

Die nächsten acht Handys sind bei uns eingetroffen. Vielen Dank!

Notaufnahme im Mount Rosary Hospital weiter geöffnet

18.4.2020

Die Notaufnahme des Mount Rosary Hospitals ist weiter geöffnet. Im Moment gibt es dort weiterhin keine Patienten, die mit dem Corona-Virus infiziert sind.

Zurzeit werden elf Patienten stationär behandelt.

Im Hospital werden die Vorsichtsmaßnahmen sehr ernst genommen. Auf dem Foto sehen Sie Dr. Vinay, der seit wenigen Wochen im Hospital arbeitet. Auch wenn das Tragen der Schutzkleidung bei Temperaturen um 30 Grad sehr anstrengend ist, verzichtet derzeit dort niemand darauf.

Dr. Vinay im Mount Rosary Hospital – Foto: Schwester Diana D’souza

 

Unterstützen Sie uns ohne Kosten für Sie bei der Suche im Internet

Unterstützen Sie uns ohne Kosten für Sie bei der Suche im Internet, nach dem Motto: Kleinvieh macht auch Mist.

Durch Unterstützung von NGOBrowser ist es möglich, dass wir nun eine eigene Suchmaschine für das Internet haben. Mit jeder Suche wird unserem Verein ein kleiner Betrag gutgeschrieben, ohne dass Ihnen dafür Kosten entstehen.

Benutzen Sie einfach diesen Link, setzen sich ein Lesezeichen oder fügen beim Smartphone oder Tablet die Seite Ihrem Startbildschirm hinzu:

>Websuche für Mount Rosary

So sollte das dann am Smartphone aussehen:

Sie können am PC oder Laptop für Crome oder Firefox auch dieses Add-On hinzufügen:

Vielen Dank für Ihre Unterstützung.

Bei Fragen können Sie sich gern an NGOBrowser wenden:

Situation in Mount Rosary

10.4.2020 – Schwester Prescilla hat uns heute mitgeteilt, dass derzeit in Mount Rosary und in der näheren Umgebung noch keine Coronafälle festgestellt wurden.  Sie schreibt weiter:

„Wir beten zu Gott und treffen Vorsichtsmaßnahmen. Unser Eingangstor zu den Einrichtungen von Mount Rosary ist seit einiger Zeit geschlossen. Wir erlauben niemandem, auf unser Gelände zu kommen, weil die meisten Menschen hier alt, krank oder behindert sind. Wir selbst erledigen alle Aufgaben und arbeiten hier. Im Hospital betreuen wir derzeit keine Patienten in der Ambulanz, nur die Notaufnahme ist geöffnet. Auch im Hospital gibt es derzeit keine Coronafälle.“

Sie dankt allen Spenderinnen und Spendern im Namen von ganz Mount Rosary für die Spenden und wünscht allen ein frohes und gesegnetes Osterfest.


Wir hatten berichtet, dass die Paramentenwerkstatt in Mount Rosary seit einiger Zeit Schutzmasken näht. Seit mehreren Jahren arbeiten auch einige Schwestern von Mount Rosary in Österreich. Zwei von ihnen, Schwester Pramila Rodrigues und Schwester Vanitha D’souza, arbeiten in der Paramentenwerkstatt der Franziskanerschwestern in St. Pölten. Auch dort werden jetzt Schutzmasken hergestellt.