Generalkapitel und Wahl einer neuen Generaloberin

Die delegierten Schwestern beim Generalkapitel mit ihrem Ordensgründer, Monsignore Edwin Pinto und dem Bischof von Mangalore, Dr. Peter Paul Saldanha

Vom 1. bis zum 6.10.2023 fand in Mount Rosary ein Generalkapitel statt. Bei dieser Gelegenheit wurde die Leitung des Ordens neu gewählt. Schwester Prescilla konnte nach den Ordensregeln nicht mehr wiedergewählt werden.

Die neue Generaloberin ist Schwester Suneetha. Sie war mehrere Jahre bei den Mount Rosary Schwestern in Linz/Österreich, hat Jura studiert und arbeitet noch als Rechtsanwältin in Bengaluru. Dort wickelt sie derzeit ihre letzten Arbeiten ab und wird dann in den Einrichtungen von Mount Rosary ihre neue Aufgabe übernehmen.

Schwester Suneetha, die neue Generaloberin

Zum Leitungsstab gehören neben Schwester Suneetha die Schwestern Felcita, Lilly, Oravia und Vanitha. Wir wünschen ihnen viel Erfolg bei ihrer Arbeit und freuen uns auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit.

Die neue Ordensleitung: Schwestern Felcita, Lilly, Suneetha (Generaloberin), Oravia und Vanitha

(Nur zur Information am Rande: die Schwestern tragen unterschiedliche Ordenstracht, da sie sich mit der Kleidung den Gegebenheiten an ihrem Einsatzort anpassen.)

(Fotos: Helpers of Mount Rosary)

Patenkinder und Sozialarbeit

Am 22.10.2023 trafen sich fast alle unserer Patenkinder in Mount Rosary. Die Schwestern hatten ein Tagesprogramm für sie vorbereitet. Einige von ihnen wurden von ihren Eltern begleitet.

Bei dieser Gelegenheit haben die Kinder auch ihre Briefe an ihre Patinnen und Paten geschrieben. Die Briefe sind nun mit der Post unterwegs zu uns und wir werden sie dann zeitnah verteilen.

Schwester Prescilla hat dazu einen Begleitbrief geschrieben, den Sie hier finden:

„Grüße und Gebete aus Mount Rosary.

Gern sende ich Ihnen die Briefe Ihrer Patenkinder zu, in denen sie sich bei ihren Patinnen und Paten für die großzügige Unterstützung bei ihrer Ausbildung bedanken. Die meisten Kinder habe ich am 22.10.2023 persönlich getroffen. Alle lernen gut, haben ein Ziel in ihrem Leben und arbeiten hart, um dieses Ziel zu erreichen. Die meisten von ihnen sagen, dass sie einen guten Job finden und sich um ihre Zukunft kümmern wollen. Sie wollen auch bedürftige Kinder unterstützen, wenn es ihnen möglich ist, als Zeichen Ihrer Liebe Ihnen gegenüber. Gott segne alle Kinder.

Ich freue mich auch, diese großartige Arbeit durch Sie leisten zu können und Gott wird Sie und alle Sponsoren und Freunde von Mount Rosary für Ihre großzügige Geste segnen.

C.* ist aufgrund ihrer langen Krankheit verstorben und ihre Eltern sagten, sie seien Ihnen und den Paten für ihre Unterstützung sehr dankbar. Sie versuchten ihr Bestes, um das Kind zu retten, aber es war nicht möglich. Auch ich danke der gesamten Gruppe der Unterstützer von C.*.

P.* ist auch Herrn und Frau C.* für die Unterstützung und für all ihre Hilfe dankbar. Sie schließt im Dezember ihr Krankenpflegestudium ab und wird dann als Krankenschwester arbeiten. Ihr Wunsch ist es, einige Zeit in einem Krankenhaus in Mangalore zu arbeiten und dann ins Ausland zu gehen, um dort als Krankenschwester zu arbeiten.

Andere werden ihre Ausbildung fortsetzen.

Nochmals vielen Dank und mit Gebeten.

Sr. Prescilla D’Mello“

(* Wir haben die Namen aus Gründen des Datenschutzes unkenntlich gemacht.)

Hier gibt es ein paar Eindrücke vom Treffen:

Vor vielen Jahren haben die Schwestern von Mount Rosary begonnen, Dorfselbsthilfegruppen zu gründen und über längere Zeit zu begleiten. Vor wenigen Tagen war nun die Gruppe aus Shirthady zu Besuch in Mount Rosary.

Gesundheitsamp am Hospital

Am 10.9.2023 fand am Mount Rosary Hospital wieder ein Gesundheitscamp statt. Insgesamt kamen 245 Personen, um sich untersuchen und behandeln zu lassen. Unterstützt wurde das Caamp von vielen Helferinnen und Helfern, u. a. vom Lions Club Moodbidri und von der ICYM Alangar, der Katholischen Jugendorganisation aus der Gegend. Diese Jugendgruppe ist sehr aktiv dort. Einen Bericht über einen Besuch der Jugendlichen bei den Seniorinnen und Senioren in den Einrichtungen von Mount Rosary finden Sie >hier.

Einen Zeitungsbericht über das Camp finden Sie >hier.

Angeboten wurden Untersuchungen und Behandlungen in folgenden Bereichen:

        • Gynäkologie
        • Orthopädie / Chirurgie
        • Knochendichtemessung
        • HNO
        • Allgemeinmedizin
        • Zahnmedizin
        • Augenheilkunde
        • Labortests
        • Röntgenuntersuchungen
        • Ultraschalluntersuchung
        • EKG
        • Ultraschalluntersuchung des Herzens
        • u. a.

Einen Bericht finden Sie hier: 2023-09 Gesundheitscamp Mount Rosary Hospital

Und hier gibt es noch ein paar Bilder vom Camp:

Fotos: Helpers of Mount Rosary

Weitere Spende für das Mount Rosary Hospital überwiesen

Schwester Prescilla hat uns um eine Spende für die Installation von Geräten für eine unterbrechungsfreie Stromversorgung für das Mount Rosary Hospital gebeten. Eine solche unterbrechungsfreie Stromversorgung ist insbesondere in Gebieten mit einer unsicheren Stromversorgung (wie in Indien) für den Betrieb verschiedener Geräte in einem Krankenhaus unentbehrlich. Von Stromunterbrechungen sind mit weitreichender Wirkung besonders betroffen Beatmungsgeräte, der Operationssaal, Geräte in der Intensivbetreuung usw.
Details hierzu finden Sie hier:
https://de.wikipedia.org/wiki/Unterbrechungsfreie_Stromversorgung

Wir konnten in den letzten Tagen hierfür 5.000 Euro nach Mount Rosary überweisen und damit einen wichtigen Beitrag für die Installation leisten.

Vielen Dank für Ihre Spenden. Wenn auch Sie hierfür spenden möchten, würde man sich in Mount Rosary sehr freuen. Das Spendenkonto finden Sie hier: >Konto.

Ihre Spenden für bestimmte andere Zwecke werden wir mit unserer nächsten Überweisung weiterleiten.

7.500 Euro für Neubau des St. Ann’s home überwiesen

9.7.2023

Wir haben 7.500 Euro für den Neubau des St. Ann’s home nach Mount Rosary überwiesen.

Der Hauptzweck des St. Ann’s home ist, mittellose Frauen menschenwürdig unterzubringen und sie wieder in die Gesellschaft zu integrieren.

Die Karitativen Einrichtungen von Mount Rosary wurden 1937 gegründet. Es war vornehmlich ein Sanatorium für Menschen, die an Tuberkulose erkrankt waren. Außerdem wurden dort ungefähr 40 bedürftige Frauen betreut. Auch heute noch kommen immer wieder mittellose Frauen nach dort, die von der Polizei oder Sozialarbeitern auf den Straßen angetroffen werden.

Anfangs gab es für diese Frauen noch keine separate Unterkunft.

Als Father Pinto vor ca. 35 Jahren die Leitung von Mount Rosary übernahm, begann er einen Kuhstall zu einer Unterkunft für diese Frauen umbauen zu lassen.

Das Gebäude war mittlerweile 84 Jahre alt. Es war zu großen Teilen aus Lehm gebaut, verfügte über keine sanitären Anlagen und war nicht mehr zu sanieren.

Die folgenden Bilder geben einen kleinen Eindruck von der bisherigen Situation, die wir von unseren Besuchen in Mount Rosary bestens kennen.

Deshalb wurde es nun abgerissen und der Neubau des St. Ann’s home hat begonnen.

Es wurde ein neues Gebäude mit 32 Räumen geplant. Die Details finden Sie hier:

Die vollständige Beschreibung des Projekts haben wir hier eingefügt:
2023 Beschreibung Projekt St Anns home

Die Gesamtkosten belaufen sich auf ca. 230.000 Euro. Father Pinto hat einen Spendenaufruf gestartet und gebeten, 7.100 Euro für je einen Raum zu spenden. Wir konnten diesem Wunsch nachkommen und haben 7.500 Euro überwiesen.

Wenn Sie sich an der weiteren Unterstützung für dieses Projekt beteiligen möchten, finden Sie hier >unser Spendenkonto. Bitte geben Sie bei der Überweisung „St. Ann’s home“ als Verwendungszweck an.

Patenkinderprogramm

Inzwischen haben wir den Patinnen und Paten die neuen Briefe der von ihnen unterstützten Kinder geschickt. Wir danken wieder Ivana Weisbrod, Werner Wittig und Silas Rasche für ihre Unterstützung bei den Übersetzungen.

Zwei der Paten“kinder“ sind die Ordensschwestern Akshatha und Geswine, die schon ihr drittes Jahr des Medizinstudiums erfolgreich absolviert haben.

Sie können die beiden auf diesem Foto sehen:

Von links: Schwestern Geswine, Akshatha, Prescilla, Shilpa, Pramila und Mishal in Bengaluru (Foto: Helpers of Mount Rosary).

Caroline wurde seit 11 Jahren von einer Familie bei ihrem Schulbesuch und dem anschließenden Studium der Krankenpflege finanziell unterstützt. Sie hat jetzt ihre Diplomprüfung erfolgreich abgelegt. Das ist wieder ein sehr erfreuliches Zeichen des Erfolgs der Patenschaften.

Caroline bei der Übergabe der Diplomurkunde im Father Muller’s Hospital in Mangalore (Foto: Father Muller’s Hospital)

 

 

Die Medizinstudentinnen haben schon das dritte Jahr erfolgreich absolviert

Die beiden Ordensschwestern Akshatha und Geswine haben schon das dritte Jahr ihres Medizinstudiums am St. Johns Medical College in Bengaluru erfolgreich absolviert. Wir wünschen ihnen weiterhin viel Erfolg.

Wir konnten Mount Rosary im April mit 3.810 Euro von 24 Spenderinnen und Spendern bei der Finanzierung des Medizinstudiums unterstützen.
Vielen Dank an alle, die sich hieran beteiligen.

Die aktuellen Briefe der beiden Studentinnen finden Sie hier:
2023-05 Akshatha
2023-05 Geswine

Neue Kandidatinnen für den Schwesternorden

Im letzten Jahr sind mehrere Kandidatinnen aus dem Bundesstaat Meghalaya im Nordosten Indiens nach Mount Rosary gekommen, um in den Orden einzutreten. Sie haben nun Urlaub und sind zu ihren Familien gereist. Dabei werden sie von den Schwestern Beena und Lidwyn begleitet. Beide Ordensschwestern waren übrigens Patenkinder von Tönisberger Familien.

Schwester Beena und Schwester Lidwyn haben bei dieser Gelegenheit wieder bei verschiedenen Veranstaltungen über Mount Rosary informiert. Sechs junge Frauen möchten ebenfalls in den Orden eintreten und werden nach Ostern mit nach Mount Rosary reisen.

Schwester Beena (links) und Schwester Lidwyn (rechts) zu Besuch bei der Familie einer Kandidatin. (Foto: Schwester Lidwyn)

Schwestern von Mount Rosary jetzt auch in Italien

Seit ein paar Wochen sind drei Schwestern von Mount Rosary in Italien tätig. Sie arbeiten im Istituto Educativo Castorani in Giulianova. Es handelt sich um eine Einrichtung für frühkindliche Bildung, in der die Schwestern Diana, Jacintha und Fathima Kinder betreuen.

Die Schwestern bei der Verabschiedung in Mount Rosary.
Schwestern Fathima, Diana und Jacintha bei der Verabschiedung durch Schwester Prescilla

Fotos: Helpers of Mount Rosary

Weitere Spenden nach Mount Rosary überwiesen

30.3.2023

Wir haben heute 22.000 Euro nach Mount Rosary überwiesen.

Zu den Verwendungszwecken gehören:

Über die Verwendung der restlichen Spendengelder wird bedarfsorientiert vor Ort in Mount Rosary entschieden. Zumindest ein Teil wird für das Hospital verwendet. Dort wird derzeit ein kleiner Operationssaal eingerichtet. Außerdem wird es einen weiteren Raum für Augenoperationen geben. Ein Augenarzt hat den Raum gemietet und wird dort künftig regelmäßig operieren.

Wie immer danken wir das Spenderinnen und Spendern für Ihre Großzügigkeit und für ihre kontinuierliche Unterstützung.

Auch aus Mount Rosary kommt ein herzliches Dankeschön. Am Palmsonntag wird in der Heiligen Messe besonders für die Freunde von Mount Rosary und alle Spenderinnen und Spender gebetet.

Im Hospital führt Herr Dr. Keshav Prasad jetzt auch minimalinvasive Operationen („Knopflochchirurgie“) durch. Das ist ein weiterer Fortschritt für die Patientenversorgung in der Gegend von Moodbidri.