Die Arbeiten an Jan Hemmersmeiers Projekt haben begonnen.

4.11.2019

Jan Hemmersmeier, der seinen Freiwilligendienst in Mount Rosary leistete, hatte ein Spendenprojekt für ein landwirtschaftliches Projekt in Nellikar gestartet. Die hierfür eingegangenen Spenden sind von uns im Oktober nach Mount Rosary überwiesen worden. Die vor Ort Verantwortliche ist Schwester Theresea. Sie hat unmittelbar nach Eingang der Spendengelder mit den Arbeiten in Nellikar begonnen. Sie hat Pfefferpflanzen gekauft, die nun von den Arbeitern gepflanzt werden. Das Gelände wird gedüngt und die Leitungen für die Bewässerung werden verlegt. 

Vielen Dank an alle, die dieses Projekt mit ihren Spenden unterstützt haben.

Mit dem Erlös, den Schwester Theresea später aus dem Verkauf der landwirtschaftlichen Produkte erzielen wird, werden übrigens Medikamente für Bewohner von Mount Rosary finanziert.

Neue Überweisung

7.10.2019

Wir werden in den nächsten Tagen weitere Spenden in Höhe von insgesamt 9.000 Euro nach Mount Rosary überweisen. Die Spenden sind insbesondere für folgende Zwecke vorgesehen:

Die Spenden für das landwirtschaftliche Projekt stammen aus der Spendenaktion von Jan Hemmersmeier.

Für das Hospital wurde auch aus Anlass einer Beerdigung gespendet.

In Mount Rosary gibt es seit längerer Zeit eine Hostienbäckerei. Die gute Qualität der Hostien ist zwischenzeitlich einem größeren Kreis von Pfarrgemeinden bekannt geworden. So sollen nun die Hostien für das gesamte Bistum Mangalore in Mount Rosary hergestellt werden. Das bedeutet, dass dort künftig die fünffache Menge gebacken und ausgestanzt werden soll. Dafür reichen die bisherigen Geräte nicht aus. Die Hostien werden zurzeit noch einzeln von Hand ausgestanzt.

Die Einkünfte aus dieser Werkstatt dienen der Finanzierung der zahlreichen karitativen Aufgaben von Mount Rosary.

In der Hostienwerkstatt

Father Pinto und Schwester Celestine haben uns gebeten, sie bei der Anschaffung einer Stanzmaschine zu unterstützen. Sobald das Gerät angekommen ist, werden wir hier berichten.

An der Finanzierung dieser Maschine sind Vera Schmitz und Marianne Nagy wesentlich beteiligt. Sie haben wieder den gesamten Erlös ihres Marmeladenverkaufs von einem Jahr gespendet. Außerdem werden Spenden, die wir aus Anlass einer Beerdigung bekommen haben und Spenden aus unserem Trödelverkauf hierfür verwendet.

Vera Schmitz übergibt Anne Rasche die Spende in Höhe von 1833,97 Euro

Für Shantis Familie sind weitere Erlöse aus Anne Schmitz‘ Spendenaktion überwiesen worden.

Jan Hemmersmeiers Spendenprojekt ist erfüllt

3.10.2019

Jan Hemmersmeier, dessen einjähriger Freiwilligendienst in Mount Rosary vor einigen Monaten endete, hatte ein Spendenprojekt gestartet. Sein Ziel war es, 1290 Euro für ein landwirtschaftliches Projekt von Schwester Theresea zu sammeln. Jan und wir sind allen Spenderinnen und Spendern sehr dankbar. Insgesamt sind 1345 Euro zusammengekommen, die wir in den nächsten Tagen in voller Höhe nach Mount Rosary überweisen werden. Über den Fortgang der Arbeiten werden wir hier berichten.

Jan Hemmersmeier und Schwester Theresea

Spendenaktion von Jan Hemmersmeier

28.7.2019

Fast ein Jahr habe ich nun in im Hilfsprojekt Mount Rosary in Südindien gelebt, gelernt und gearbeitet. Mount Rosary ist in dieser Zeit mein zweites Zuhause geworden. Zurück in Deutschland vermisse ich es jeden Tag. Ich möchte die Menschen dort weiterhin unterstützen und bitte Sie deshalb auch um Ihre Hilfe.

Mein Name ist Jan. Ich komme aus Hamburg. Nach meinem Abitur 2018 bewarb ich mich für das Freiwilligendienst-Programm „weltwärts“, das vom Staat gefördert wird, um ein Jahr in Indien zu leben und zu arbeiten. Meine Motivation dabei war, raus aus meiner alltäglichen Umgebung zu kommen und in eine komplett andere Lebens- und Denkweise einzutauchen, um meinen Horizont zu erweitern und mein bisheriges Weltbild zu überdenken. Über die Organisation AFS, die in der ganzen Welt Freiwilligendienste koordiniert, kam ich zu Mount Rosary.

In meinen ersten Wochen nahmen mich alle herzlich auf und führten mich in das Leben und den Arbeitsalltag der Einrichtung ein. Jeder Bewohner und jede Schwester freute sich über meine Ankunft und schnell entwickelte sich trotz der Sprachbarriere ein freundschaftlicher Kontakt mit vielen der Bewohner. Mein Mitfreiwilliger Jonathan Binetsch war zum Zeitpunkt meiner Ankunft bereits 5 Monate in Mount Rosary und hat mir die Integration in das mir fremde Leben vereinfacht.

Zwischen dem Haus der Schwestern und der Küche haben wir uns ein Zimmer in einem kleinen Haus geteilt. Das Haus hat nur zwei Zimmer. Im Nachbarzimmer wohnt eine liebenswerte alte Dame namens Bridgit. Wir haben sie beide zu lieben und zu hassen gelernt. In mancher Nacht sind wir von ihrer lauten Stimme aufgewacht, während sie sich über die Moskitos beschwert oder gebetet hat. Wir waren jedoch jedes Mal wieder mit ihr versöhnt, wenn sie dann am nächsten Morgen uns mit einem breiten Lächeln ein „Good morning“ gewünscht hat.

Täglich haben wir uns mit Schwester Theresea getroffen, um die jeweils anstehende Arbeit zu besprechen. Sie hat mir alles beigebracht, wie man pflanzt, für die Pflanzen je nach Saison sorgt, sie düngt und erntet. Mit ihr haben wir eines unser Hauptprojekte in unserer Zeit entwickelt: den wassersparenden Anbau von Gemüse in Futtersäcken. Wasserknappheit ist in Indien ein großes Problem. Während der Sommermonate April und Mai wurde weniger gewässert als es eigentlich nötig wäre. Zu dieser Zeit war es nicht mehr wirtschaftlich, Wasser zur intensiven Bewässerung aus den Brunnen zu pumpen.

Bei unserer Technik haben wir Wasser gespart, indem die Pflanzen erhöht vom Boden in Säcken angebaut wurden. Dies führt zu weniger Unkraut und damit auch weniger Arbeitsaufwand und Wasserverbrauch. Ebenfalls wassersparender war unsere gezielte Bewässerung per Schlauch anstatt dem sonst üblichen Einsatz von Sprengern. In unseren mit Erde gefüllten ehemaligen Futtersäcken haben wir Bohnen, Okraschoten und Gurken angebaut. Dafür geeignet waren am Ende nur die Bohnen, aber dafür hat es sich gelohnt: insgesamt haben wir 180 kg Bohnen geerntet und damit die Versorgung Mount Rosarys mit Bohnen über das Jahr nahezu sichergestellt. Sister Theresea plant, diese Anbaumethode nach der Regenzeit mit den nächsten Freiwilligen fortzusetzen. Zusätzlich zum Gemüse haben wir auch Ananas und Bananen angebaut.

Mitte Februar ging Jonathans Freiwilligendienst zu Ende. Seine Nachfolgerin Nele kam im April nach Mount Rosary. Nun konnte ich mein Wissen an sie weitergeben. Zusammen haben wir unser Sommerprojekt geplant. Während der Sommermonate sind in Indien Schulferien. Freiwillige, die sonst in Schulen arbeiten, werden dann in die Landwirtschaft oder in Kinderheime geschickt. Wir bekamen tatkräftige Unterstützung von 4 weiteren Freiwilligen. Nun konnten wir auch größere Projekte angehen und Sister Theresea schlug vor, dass wir uns einem Gelände im 30 Minuten entfernten Nellikar annehmen. Nun fuhren wir mit Sister Theresea für insgesamt 4 Tage die Woche nach Nellikar. Dieses 1 acre (0,41 Hektar) große Gelände sollte eigentlich verkauft werden, aber ein Käufer wurde nie gefunden. Deshalb waren jetzt wir an der Reihe: es galt, das Gelände wieder auf Vordermann zu bringen und einen neuen Brunnen zu bohren. Als wir anfingen, war das gesamte Gelände von Unkraut überwuchert. Wir fingen damit an, die 150 Arecapalmen von Unkraut zu befreien und zu düngen. Außerdem haben wir noch ein Gemüsefeld für die Regenzeit angelegt.

In Mount Rosary haben wir während des 6-wöchigen Summer-Projects zwei kleine Gemüsefelder und ein paar Beete für Süßkartoffeln angelegt.

Nach der Regenzeit plant Sister Theresea, Nellikar auszubauen mit dem Ziel, eine weitere Einkommensquelle für Mount Rosary zu bekommen. Mit dem Gewinn aus dem Verkauf von landwirtschaftlichen Produkten werden Teile der Medikamentenkosten der Bewohner Mount Rosarys bezahlt. Dafür braucht sie Ihre Unterstützung.

Wie können Sie helfen? Es werden insgesamt 1290 Euro benötigt, um Setzlinge zu kaufen und Arbeiter zu bezahlen. Eine genaue Auflistung der Kosten finden Sie weiter unten.

Wer sich beteiligen möchte, kann mit dem Verwendungszweck „Nellikar “ auf das Spendenkonto der „Freunde von Mount Rosary“ einzahlen.

  • Freunde von Mount Rosary
  • IBAN: DE19 3206 0362 0305 9070 14 (lesefreundlich)
  • IBAN: DE19320603620305907014 (zum Kopieren)
  • BIC: GENODED1HTK

Es ist wichtig, im Betreff deutlich zu machen, wofür das Geld bestimmt ist. Alle wichtigen Informationen über die Freunde von Mount Rosary gibt es auf dieser Homepage.

Informationen zu Spendenquittungen finden Sie auf der Seite Kontakt/Konto.

Alle Spenden, die über den benötigten Betrag von 1290 Euro hinausgehen, werden für die Finanzierung des Mount Rosary Hospitals eingesetzt. Hier finden Sie zur Information einen Bericht zum Ausbauprojekt des Mount Rosary Hospitals:

Das Projekt Mount Rosary ist mir sehr wichtig. Ich habe vor Ort in Indien gesehen, wie die Organisation Menschen hilft. Dort zu leben und zu arbeiten hat mich auch persönlich unglaublich stark weitergebracht. Ich hoffe, Sie verstehen das und können mit einer kleinen Spende helfen. Falls noch Fragen offen sind, können Sie mir eine E-Mail an schreiben.

Jan Hemmersmeier

Das neue und das alte Hospital
Arecapalme: 50 x 35 Rupien1.750 Rupien
Pfefferpflanze:250 x 35 Rupien8.750 Rupien
Kokosnusspflanze:15 x 150 Rupien2.250 Rupien
Jasminstrauch:25 x 35 Rupien875 Rupien
Pan-Blätter:50 x 35 Rupien1.750 Rupien
Arbeiter:42 Arbeitstage x 600 Rupien25.200 Rupien
Dünger und Transport:15.000 Rupien
Bewässerungssystem:25.000 Rupien
Transport (Kokosnüsse):1.500 Rupien
Transport (Arecanüsse):2.500 Rupien
zukünftige Investitionen:15.000 Rupien
Gesamt:99.575 Rupien
entspricht ca.:1.290 Euro

Fotos: Jan Hemmersmeier