Das neue Hospital ist eingeweiht

9.10.2019

Vorgestern wurde das neue Hospital offiziell eingeweiht und gesegnet. Erdgeschoss und erste Etage sind fertiggestellt und können nun vollständig genutzt werden. Damit ist Mount Rosary einen großen Schritt auf dem Weg zur finanziellen Unabhängigkeit weitergekommen. Das alte Hospital war für zahlende Patienten nicht mehr lukrativ. Die Behandlung bedürftiger Menschen war nur mit Spenden möglich. Das Ziel ist, durch die zahlenden Patienten (die schon zahlreich kommen) Einkünfte zu erzielen und damit die karitativen Aufgaben mehr und mehr aus eigenen Mitteln zu finanzieren. Dieser Weg wird noch eine längere Zeit in Anspruch nehmen. Wir sind froh, dass wir Mount Rosary dabei mit Hilfe zur Selbsthilfe unterstützen können.

Hier gibt es ein paar Fotos von der Einweihungsfeier:

Rechts neben dem neuen Hospital wurde ein Teil des alten Hospitals hergerichtet. Dort sind mehrere Krankenzimmer und ein kleiner Operationssaal untergebracht.

Der renovierte „Altbau“ des Hospitals

Hier geht es zu einem Video der Einweihung, bei dem man am Anfang einen Überblick bekommt: https://youtu.be/m3GnxYeeP8Q

Vielen Dank an alle Spenderinnen und Spender für die bisherige Unterstützung des Hospitals. Bitte unterstützen Sie Mount Rosary weiterhin. >Hier finden Sie unser Spendenkonto.

Werbung für das neue Hospital

5.10.2019

Ein Teil des Personals des neuen Hospitals ist nun regelmäßig in den umliegenden Orten unterwegs, um dort die Menschen über die vielfältigen Leistungen zu informieren. Dabei gibt es für die Besucher der Informationsveranstaltungen auch die Gelegenheit, sich von den Ärzten und Schwestern untersuchen zu lassen.

Inzwischen nimmt die Zahl der Patienten im Hospital weiter zu.

In der Eingangshalle des Hospitals

Die Schwestern haben auf Wunsch zahlreicher Interessenten und Unterstützer aus Indien begonnen, auch die eigentlich für später geplante zweite Etage zu bauen. Dorthin kommt eine geriatrische Abteilung. Mount Rosary wird damit das erste Hospital im Bundesland Karnataka haben, das ein Hospital und eine Geriatrie unter einem Dach vereint.

Wir hatten schon berichtet, dass ein Flügel des alten Hospitalgebäudes erhalten bleibt. Diese Räume sind inzwischen renoviert. Es gibt dort mehrere Krankenzimmer und einen kleinen Operationssaal.

Seit Anfang September ist die zweite Etage im Bau

Für den 7.10.2019 hat Mount Rosary zur feierlichen Segnung und offiziellen Eröffnung des Hospitals eingeladen. Die Einladung und die Angebote des Hospitals finden Sie hier:

Die nächsten Spenden sind auf dem Weg nach Mount Rosary / Gelübde der Schwestern

9.6.2019

Wir haben 7.000 Euro nach Mount Rosary überwiesen.

Darin sind 1.640 Euro für Shantis Familie enthalten. Dieses erfreuliche Ergebnis kommt durch den von Anne Schmitz veranstalteten Bücherbasar und zahlreiche Einzelspenden zustande. Die Spendenaktion wird fortgesetzt. Sie können also gerne noch für dieses Projekt auf unser Spendenkonto zahlen.

Außerdem sind Beträge für folgende Zwecke enthalten:

  • Verbesserung der Wohnsituation für die Schwestern, die in Mizoram (Nordostindien) arbeiten
  • Sozialarbeit für Frauen
  • Verpflegung für Kinder
  • Einzelspenden für das Hospital
  • Unterstützung für die Gynäkologie

Über die Verwendung des Restbetrages können die Schwestern vor Ort entscheiden, wobei der wesentliche Betrag für das neue Hospital gebraucht wird.

Inzwischen sind auch die Ärzte, die sonntags ihren Dienst für die Menschen in Alangar und Umgebung leisten, in den neuen Räumen tätig.

Am 26.5. haben sechs junge Schwestern ihr ewiges Gelübde abgelegt. Mit dabei waren auch die Schwestern Saritha und Pravita, die beide bei ihrer Schulausbildung und ihrem Studium durch Patenschaften über unseren Verein unterstützt wurden.

Am nächsten Tag war dann für Sushmita und Jeswin ein großer Tag. Sie wurden mit ihrem ersten Gelübde in den Orden der Helpers of Mount Rosary aufgenommen.


Das Krankenhaus steht, die Spenden aus Bodnegg fließen

In der Gemeinde Bodnegg fand im April ein Second Hand Flohmarkt mit Kuchenverkauf statt. Der gesamte Erlös des Kuchenverkaufs und 10% der Einnahmen des Kleidungsverkaufs wurden direkt zur Abbezahlung des Mount Rosary Hospitals nach Indien geschickt.

Auf der anderen Seite der Erde strömten bereits die ersten Patienten in das kürzlich eingeweihte Untergeschoss des neuen Krankenhausgebäudes.

Im Eingangsbereich des neuen Mount Rosary Hospitals (Foto: Dr. Henry Fernandes)

Sister Prescilla gab die Schätzung bekannt, dass der gesamte Bau insgesamt 48 000 000 Rupien kostet. Davon wurden bisher 12 700 000 Rupien abbezahlt. Es verbleiben also 35 300 000 Rupien um den Schlussstrich ziehen zu können.

Die Gemeinde Bodnegg in Oberschwaben will auch weiterhin Spenden auftreiben. Bisher gelang es durch Kollekten im Gottesdienst, Infostände und den Kleiderbasar eine Menge Geld zu sammeln. Insgesamt kamen so bisher 5550€ zusammen was umgerechnet 435 113 Rupien entsprechen.

Der Bauleiter Sunil sowie Father Pinto und Sr. Prescilla sind allesamt zuversichtlich, dass es uns gemeinsam gelingen wird, das Krankenhaus abzubezahlen. Allen Förderern sei an dieser Stelle von Herzen für die Hilfe gedankt!

Jonathan Binetsch

Hier finden Sie noch ein paar Bilder aus dem neuen Hospital, die Dr. Henry Fernandes (2. von links auf dem ersten Foto) gemacht hat:


Nachtrag von Alfons Rasche: hier finden Sie eine Veröffentlichung über den Basar in Bodnegg:

Der von Anne Marie Schmitz veranstaltete Bücherbasar in Tönisberg, Siebenhäuser 15, findet übrigens noch am 18.5. und 25.5.2019 von 9 bis 13 Uhr statt. Alle Bücher werden kostenlos abgegeben. Eine Spendenbox für Shantis Familie ist aufgestellt.

Beim Bücherbasar an den Siebenhäusern in Tönisberg


Der Grundstein ist gelegt!

Über dem Eingang zum Mount Rosary Hospital

Gleich in den ersten Tagen, in denen ich hier ankam, erzaehlte mir Father Pinto von dem aktuellen Ausbauprojekt des Mount Rosary Krankenhauses in Alangar. Er zeigte mir Bauplaene und Kostenaufstellungen und erklaerte mir, was das neue Krankenhaus fuer Aufgaben erfuellen koennen wird. In den darauffolgenden Wochen schrieb ich an meine Verwandten und Bekannten aus der Heimat und zeigte ihnen, was da im kleinen Doerfchen Alangar geplant ist, in der Hoffnung, dass das Projekt auch aus Deutschland finanzielle Unterstuetzung erfaehrt.

Monsignore Edwin C. Pinto

Am Tag der Arbeit, dem ersten Mai, wurde der symbolische erste Grundstein des neuen Krankenhaus Gebaeudes gelegt. Das Geld fuer die Finanzierung des gesamten Komplexes ist zwar noch lange nicht gesammelt, doch mir gefaellt diese Mentalitaet, sich davon nicht beirren zu lassen und einfach so viel zu schaffen, wie es aktuell moeglich ist. Wenn der Stein einmal ins Rollen gekommen ist, dann wird er bestimmt auch am Ziel ankommen.

Zur feierlichen Zeremonie versammelten sich die Krankenschwestern, Schwestern von Mount Rosary, Priester aus der Region und alle die am Bau beteiligt sein werden. Es gab Ansprachen (die ich leider nicht verstand), es wurde gesungen und gelacht und ich machte Fotos.

Anschliessend segneten die Priester die Erde, auf der das neue Krankenhaus entstehen soll. Der Architekt zeigt ihnen, wo das Grundstueck verlaeuft.

 

Zum Schluss wurde dem ganzen Vorhaben noch den Segen erteilt. Trotz der Hitze an diesem Dienstagvormittag freuten sich alle Anwesenden ueber die gelungene Eroeffnung des Bauprojekts und ueber den Tee, der anschliessend serviert wurde.

                  

 

Hospital auf gutem Weg

2.3.2016

Das Hospital von Mount Rosary ist weiterhin auf einem guten Weg. Der Rohbau für die Erweiterung neben dem Hospital (neuer Konvent) ist fertig. Der Innenausbau wird in dem Rahmen fortgesetzt, wie Mittel zur Verfügung stehen. An den Plänen für die Elektroinstallation war Martin Thiele aus St. Hubert beteiligt. Das Gebäude dient vor allem der Unterbringung des Personals, das im Hospital arbeitet. Der alte Konvent wird anschließend umgebaut und als Seniorenunterkunft genutzt.

Der neue Erweiterungsbau für das Hospital
Der neue Erweiterungsbau für das Hospital

Monsignore Pinto ist es gelungen, von der Genossenschaftsbank Moodbidri eine Spende für die Digitalisierung der Röntgeneinheit des Hospitals zu bekommen. Bisher wurden die Bilder noch in herkömmlicher Weise enwickelt. Das bedeutete einen hohen Zeitaufwand. Insbesondere an Sonntagen ist es wichtig, dass die Aufnahmen schnell zur Verfügung stehen. Dann sind nämlich mehrere Fachärzte vom Father Mullers Hospital aus Mangalore für einige Stunden dort. Gerade dann sind viele Patienten da.

Inzwischen ist auch ständig ein Krankenwagen am Hospital stationiert.

P1170518 2015

Vor einigen Jahren war das Röntgengerät mit unserer Unterstützung „renoviert“ worden. So war es möglich, dass nun durch ergänzende Technik das Gerät digitale Röntgenbilder in wenigen Sekunden zur Verfügung stellt. Gleichzeitig wurde eine Klimaanlage für den Raum installiert, in dem das aus einer Spende aus Tönisberg finanzierte Ultraschallgerät steht. Diese Klimaanlage hat ebenfalls die Genossenschaftsbank gespendet.

Zur Einweihung am 22.12.2015 waren Bischof Aloysius Paul D’Souza und der Direktor der Bank dort. Hier finden Sie einige Bilder:

Weiterhin finden auch Gesundheitscamps am Hospital statt. Einen Bericht über ein Camp im November 2015 finden Sie hier: 2015-11 Gesundheitscamp am MR Hospital.

Übrigens: die Zahl der Patientinnen und Patienten im Mount-Rosary-Hospital ist gegenüber früheren Zeiten stark angestiegen. Hier gibt es einen Überblick über die beiden letzten Monate:

Januar 2016: 1092 ambulante und 17 stationäre Patientinnen und Patienten

Februar 2016: 953 ambulante und 11 stationäre Patientinnen und Patienten

Gesundheitscamp

17.12.2014

Am 17. November 2014 von 9.30 bis 13.00 Uhr gab es am Mount Rosary Hospital ein Gesundheitscamp mit Untersuchungen und Behandlungen für die Dorfbewohner aus der Gegend von Alangar/Moodbidri.

Es waren vier Fachärzte dort, die im Hauptberuf am Father Muller’s Hospital in Mangalore arbeiten. Es handelte sich um den Orthopäden und Chirurgen Dr. Vivian Almeida, den Chirurgen Dr. Sheldon Mathias und den Röntgenfacharzt Dr. Ram Shenoy Basti. Außerdem waren die Frauenärztin Dr. Nalini und der Allgemeinmediziner Dr. Dian dort, die beide im Mount-Rosary-Hospital beschäftigt sind.

Sie wurden unterstützt von der Labortechnikerin Schwester Lilly Pinto, der Röntgentechnikerin Schwester Mable Pasanna und den Krankenschwestern Vanitha, Savitha, Annamma, Cecilia, Celestine und Lavina. Außerdem haben sich die Sozialarbeiterschwestern des Ordens an der Organisation beteiligt.

Es wurden insgesamt 260 Patienten untersucht und behandelt. Die CIPLA Company aus Mangalore unterstützte das Camp mit kostenlosen Asthma- und Blutzuckertests.

Aus zwei staatlichen Programmen (Suraksha und STAR) gab es Zuschüsse zur Behandlung von Bedürftigen.

Schwester Prescilla hat unserem Verein im Namen der Menschen der Region um das Hospital aufrichtig gedankt für die Unterstützung der Gesundheitsprogramme, die wirklich Bedürftige unabhängig von Kaste und Religion erreichen.