Neue Überweisungen nach Mount Rosary

29.3.2020

Bevor wir Sie über übliche Dinge aus unserer Unterstützung für Mount Rosary hinweisen, geben wir Ihnen Informationen zur Coronasituation in Indien.

Schwester Prescilla D’Mello hat uns dazu mitgeteilt, dass die Menschen in den Einrichtungen von Mount Rosary noch nicht vom Coronavirus betroffen sind. Die Schwestern Celestine und Celine, die üblicherweise in der Näherei Paramente herstellen, haben begonnen, Behelfsmasken zum Schutz der Menschen zu nähen.

Behelfsmasken aus der Paramentenwerkstatt in Mount Rosary

Es leiden aber auch in Indien viele Menschen unter dem Ausgehverbot. Tagelöhner verlieren ihre Arbeit. Wegen fehlender sozialer Absicherung sind sie nicht in der Lage, ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Eine medizinische Versorgung können sich viele Menschen dort ohnehin nicht leisten.

Hier geht es zu einem >Bericht der Tagesschau über die heutige Situation.


Wir haben zwei Überweisungen nach Mount Rosary vorbereitet. Die erste beinhaltet Spenden in Höhe von 9.000 Euro für folgende Zwecke:

      • Zuschuss zum Hausbau bei Schwester Shantis Familie 
      • Medikamente für eine Familie
      • Zuschuss zum Hausbau einer Familie
      • Hospital
      • Sozialarbeit für Frauen
      • Mahlzeiten für Kinder
      • Restbetrag für einen Grinder (große Mühle zum Zerkleinern von Reis, Linsen und Gewürzen für die Küche von Mount Rosary)
Henry, Lucy, Lilly, Schwester Lidwin und Valerian mit dem neuen Grinder

 

Über den verbleibenden Restbetrag können die Schwestern vor Ort entscheiden.

Informationen über die zweite Überweisung entnehmen Sie bitte dem folgenden Beitrag.

Zurück aus Mount Rosary

22.1.2020

Ende Dezember reisten Anne und Alfons Rasche mit Helmut Schroers nach Mount Rosary. Nach einer sehr herzlichen Begrüßung erwartete uns dort ein volles Programm.

Erster Programmpunkt war der Besuch des neuen Mount Rosary Hospitals. Das Hospital hat inzwischen seinen Betrieb aufgenommen. In Gesprächen mit den Ärzten und Schwestern gewannen wir den Eindruck, dass alle mit dem Neubau und seinen Einrichtungen sehr zufrieden sind. Derzeit wird noch die zweite Etage gebaut. Der Rohbau ist bereits vollendet, der Innenausbau schreitet voran. In der Umgebung sind große Reklametafeln für das Hospital aufgestellt und das Personal macht in Informationsveranstaltungen in den Orten der Umgebung auf das neue Hospital aufmerksam. Nach und nach wird die Zahl der Patienten steigen. Zurzeit ist das Haus sonntags bereits voll, wenn nämlich mehrere Fachärzte unterschiedlicher Fachrichtungen dort sind.

Sehr dankbar ist man für die Unterstützung durch unseren Verein. Aber auch die Spendenaktion aus Bodnegg, die Jonathan Binetsch ins Leben gerufen wurde, hat dort sehr gute Dienste getan.

Bei einem gemeinsamen Termin konnten Spenden für die weitere Arbeit von Mount Rosary übergeben werden.

Die Freiwillige Nele Wegner hat mit einer Spendenaktion für das Hospital 875 Euro gesammelt. Ihre Spende hat sie zusammen mit ihrer Kollegin Constanze Lioba Sprenger übergeben. Helmut Schroers konnte 300 Euro für einen neuen Grinder (Mühle für Reis, Linsen und Gewürze; er wurde schon angeschafft, siehe Foto) weiterreichen und Anne Rasche hat für eine neue Nähmaschine gespendet.


Vor wenigen Wochen hatten wir Geld für die Anschaffung einer Stanzmaschine für die Hostienbäckerei überwiesen. Mit der neuen Maschine wurden bereits 12.500 Oblaten verarbeitet. Das Gerät ermöglicht es den Schwestern, die um das fünffache gestiegenen Bestellungen von Hostien zu bewältigen.


Jan Hemmersmeier hat vor kurzem 1345 Euro für ein landwirtschaftliches Projekt der Schwestern gesammelt. Er hat dieses Projekt zusammen mit Schwester Theresea erarbeitet. Im Oktober haben wir den Betrag überwiesen. Wir konnten uns nun vor Ort vom Fortschritt der Arbeiten überzeugen. Wir danken Jan nochmals für seinen nachhaltigen Beitrag für Mount Rosary. Er bleibt dort vielen Menschen in sehr positiver Erinnerung.

Jan Hemmersmeiers Nachfolgerin Nele Wegner mit Schwester Theresea, die in Nellikar das Projekt betreuen. Unter dem Sonnenschutz wachsen neue Arecapalmen heran.

In den Einrichtungen von Mount Rosary in Alangar werden 250 Menschen betreut und versorgt. Wir haben dort viele Menschen wiedergetroffen, die wir schon von unseren vorherigen Besuchen kennen.

Alle sind mit der Versorgung dort sehr zufrieden. Jeder, der kann, hilft beim Gelingen der vielen Aufgaben mit, z. B. in der Küche, bei der Ernte, beim Reinigen des Geländes, bei der Verteilung des Essens, in den Kuh- und Schweineställen, beim Gemüseanbau usw.

Ein Höhepunkt unseres Aufenthalts war die Feier zum ewigen Gelübde von Schwester Joyet, die im September in Linz/Österreich ihre Ausbildung als Krankenschwester abgeschlossen hat.

Anne Marie Schmitz hat vor ein paar Monaten eine Spendenaktion für die Familie ihres Paten“kindes“, Schwester Shanti, gestartet. Die Familie hatte begonnen, ein neues Haus zu bauen. Das alte Haus ist viel zu klein und kann nicht als eine menschenwürdig Unterkunft bezeichnet werden. Kurz nach dem Baubeginn starb Shantis Vater an den Folgen eines tragischen Unfalls. Mit Hilfe der Spendenaktion konnte die Familie den Bau fortsetzen. Shantis Bruder arbeitet als Schweißer. Er kümmert sich um den Bau und hilft selbst tatkräftig mit. Ihre Schwester arbeitet seit ein paar Monaten für ein Anfangsgehalt von 50 Euro in einem Schulbüro. Ein Teil der Einkünfte wird bereits für Medikamente für die Mutter verbraucht. Helmut Schroers hat als Soforthilfe das Geld für die Medikamente für ein Jahr übergeben.

Das neue Haus kostet ca. 20.000 Euro. Um das Haus fertigzustellen, benötigt die Familie weitere Unterstüzung, nämlich noch ca. 6.500 Euro. Wer sich hieran beteiligen möchte, findet >hier unser Spendenkonto.

Wir schließen unseren Bericht, der nur einen Auszug unserer Erlebnisse darstellt, mit herzlichen Grüßen von ganz Mount Rosary.

Monsignore Edwin Pinto, der 87-jährige „Seniorchef“ von Mount Rosary.

Weitere Spende für das Hospital überwiesen

21.12.2019

Wir konnten weitere 8.000 Euro nach Mount Rosary überweisen. Dieser Betrag wird für das neue Hospital verwendet.

Nele Wegner, die zurzeit ihren Freiwilligendienst in Mount Rosary leistet,  hat vor ein paar Wochen in ihrer Kirchengemeinde in Lassan eine Spendenaktion für das Mount Rosary Hospital gestartet. Inzwischen sind bereits 875 Euro zusammengekommen. Im Januar wird sie Schwester Prescilla D’Mello und Father Edwin Pinto die Spenden übergeben. Wir werden Mitte Januar hier darüber berichten.

Weitere Spenden, die bei uns für andere Zwecke angkommen sind, werden Anfang April nächsten Jahres mit den Beträgen für das Patenkinderprogamm überwiesen.

Allen Spenderinnen und Spendern danken wir wieder ganz herzlich für ihre Unterstützung.

In der Krefelder Lokalausgabe der Rheinischen Post gibt es heute einen Bericht über unseren Freund und Förderer Helmut Schroers:

Hier geht es zum Bericht: >Rheinische Post

Nele Wegner, die neue Freiwillige in Mount Rosary, startet eine Spendenaktion

6.11.2019

Seit nunmehr sechs Monaten ist die dritte Freiwillige aus Deutschland in Mount Rosary tätig. Ihr Name ist Nele Wegner. Sie startet nun ebenfalls eine Spendenaktion für das Mount Rosary Hospital, und zwar über ihre Kirchengemeinde in Lassan. Die erste Spende ist schon auf unserem Spendenkonto angekommen. (Stand vom 2.11.2019: es sind bereits 325 Euro!)

Wir freuen uns über jede Spende, mit der Sie Nele bei ihrer Aktion unterstützen. Unsere Kontoverbindung finden Sie auf unserer Seite >Kontakt&Konto.

Sie können sich Neles Spendenaufruf im aktuellen Gemeindebrief der Kirchengemeinde St. Johannis in Lassan anschauen (ab Seite 12). Sie finden ihn hier zum Download: 2019-10 Gemeindebrief Lassan mit Neles Bericht

In Kürze wird Nele hier über ihre bisherigen Erfahrungen in Mount Rosary berichten. Wir freuen uns schon, etwas über ihre Eindrücke zu erfahren.

Weitere Spenden für das Hospital überwiesen

5.11.2019

Wir haben weitere 10.000 Euro nach Mount Rosary überwiesen. Der „Löwenanteil“ dieses Betrages ist für das Hospital und ein Teilbetrag von 100 Euro für „Shantis Familie“ bestimmt.

Wir werden regelmäßig über die Entwicklung des Hospitals informiert. Die Notfallaufnahme und der neue Operationssaal sind fast vollständig fertig. Jetzt kommt an drei Wochentagen ein HNO-Arzt zum Hospital. Außerdem kommt jeden Sonntag neben den anderen Ärzten (Internist, Radiologe, Chirurg, Orthopäde) nun auch ein Urologe. An einem Sonntag im Monat werden jetzt auch ein Pathologe und ein Onkologe zum Hospital kommen.

Ab diesem Monat werden auch wieder Entbindungen im Hospital sein. Vor einigen Jahren konnte mit Unterstützung durch eine große Spende aus Tönisberg eine Frauenärztin für ein Jahr im Hospital arbeiten. Auch dies hat dafür gesorgt, dass das Hospital im Umkreis bekannter wurde und Pläne für den großen Neubau begannen. In der Zwischenzeit sind dann verschiedene Frauenärztinnen bei Bedarf gekommen und haben Patientinnen untersucht und behandelt. Nun ist regelmäßig ein Frauenarzt dort, der noch durch eine weitere Ärztin unterstützt wird.

Auch das Ultraschallgerät, dass durch eine Spende aus Tönisberg finanziert wurde, ist weiterhin in Betrieb.

Das neue Hospital ist eingeweiht

9.10.2019

Vorgestern wurde das neue Hospital offiziell eingeweiht und gesegnet. Erdgeschoss und erste Etage sind fertiggestellt und können nun vollständig genutzt werden. Damit ist Mount Rosary einen großen Schritt auf dem Weg zur finanziellen Unabhängigkeit weitergekommen. Das alte Hospital war für zahlende Patienten nicht mehr lukrativ. Die Behandlung bedürftiger Menschen war nur mit Spenden möglich. Das Ziel ist, durch die zahlenden Patienten (die schon zahlreich kommen) Einkünfte zu erzielen und damit die karitativen Aufgaben mehr und mehr aus eigenen Mitteln zu finanzieren. Dieser Weg wird noch eine längere Zeit in Anspruch nehmen. Wir sind froh, dass wir Mount Rosary dabei mit Hilfe zur Selbsthilfe unterstützen können.

Hier gibt es ein paar Fotos von der Einweihungsfeier:

Rechts neben dem neuen Hospital wurde ein Teil des alten Hospitals hergerichtet. Dort sind mehrere Krankenzimmer und ein kleiner Operationssaal untergebracht.

Der renovierte „Altbau“ des Hospitals

Hier geht es zu einem Video der Einweihung, bei dem man am Anfang einen Überblick bekommt: https://youtu.be/m3GnxYeeP8Q

Vielen Dank an alle Spenderinnen und Spender für die bisherige Unterstützung des Hospitals. Bitte unterstützen Sie Mount Rosary weiterhin. >Hier finden Sie unser Spendenkonto.

Neue Überweisung

7.10.2019

Wir werden in den nächsten Tagen weitere Spenden in Höhe von insgesamt 9.000 Euro nach Mount Rosary überweisen. Die Spenden sind insbesondere für folgende Zwecke vorgesehen:

Die Spenden für das landwirtschaftliche Projekt stammen aus der Spendenaktion von Jan Hemmersmeier.

Für das Hospital wurde auch aus Anlass einer Beerdigung gespendet.

In Mount Rosary gibt es seit längerer Zeit eine Hostienbäckerei. Die gute Qualität der Hostien ist zwischenzeitlich einem größeren Kreis von Pfarrgemeinden bekannt geworden. So sollen nun die Hostien für das gesamte Bistum Mangalore in Mount Rosary hergestellt werden. Das bedeutet, dass dort künftig die fünffache Menge gebacken und ausgestanzt werden soll. Dafür reichen die bisherigen Geräte nicht aus. Die Hostien werden zurzeit noch einzeln von Hand ausgestanzt.

Die Einkünfte aus dieser Werkstatt dienen der Finanzierung der zahlreichen karitativen Aufgaben von Mount Rosary.

In der Hostienwerkstatt

Father Pinto und Schwester Celestine haben uns gebeten, sie bei der Anschaffung einer Stanzmaschine zu unterstützen. Sobald das Gerät angekommen ist, werden wir hier berichten.

An der Finanzierung dieser Maschine sind Vera Schmitz und Marianne Nagy wesentlich beteiligt. Sie haben wieder den gesamten Erlös ihres Marmeladenverkaufs von einem Jahr gespendet. Außerdem werden Spenden, die wir aus Anlass einer Beerdigung bekommen haben und Spenden aus unserem Trödelverkauf hierfür verwendet.

Vera Schmitz übergibt Anne Rasche die Spende in Höhe von 1833,97 Euro

Für Shantis Familie sind weitere Erlöse aus Anne Schmitz‘ Spendenaktion überwiesen worden.

Werbung für das neue Hospital

5.10.2019

Ein Teil des Personals des neuen Hospitals ist nun regelmäßig in den umliegenden Orten unterwegs, um dort die Menschen über die vielfältigen Leistungen zu informieren. Dabei gibt es für die Besucher der Informationsveranstaltungen auch die Gelegenheit, sich von den Ärzten und Schwestern untersuchen zu lassen.

Inzwischen nimmt die Zahl der Patienten im Hospital weiter zu.

In der Eingangshalle des Hospitals

Die Schwestern haben auf Wunsch zahlreicher Interessenten und Unterstützer aus Indien begonnen, auch die eigentlich für später geplante zweite Etage zu bauen. Dorthin kommt eine geriatrische Abteilung. Mount Rosary wird damit das erste Hospital im Bundesland Karnataka haben, das ein Hospital und eine Geriatrie unter einem Dach vereint.

Wir hatten schon berichtet, dass ein Flügel des alten Hospitalgebäudes erhalten bleibt. Diese Räume sind inzwischen renoviert. Es gibt dort mehrere Krankenzimmer und einen kleinen Operationssaal.

Seit Anfang September ist die zweite Etage im Bau

Für den 7.10.2019 hat Mount Rosary zur feierlichen Segnung und offiziellen Eröffnung des Hospitals eingeladen. Die Einladung und die Angebote des Hospitals finden Sie hier:

Zwei Mount Rosary Schwestern studieren jetzt Medizin

22.7.2019

Ein lang gehegter Wunsch der Schwestern von Mount Rosary und ihres Gründers Father Pinto ist in Erfüllung gegangen: Schwester Geswine und Schwester Akshatha haben die Aufnahmeprüfungen für ein Medizinstudium bestanden. Sie haben in der vergangenen Woche bereits ihr Studium an der Medizinischen Hochschule St. Johns in Bangalore begonnen.

Schwestern Geswine (l) und Akshatha (r) vor der Mount Rosary Kapelle in Alangar; Foto: Helpers of Mount Rosary

Schwester Prescilla hat uns mitgeteilt, dass die künftigen Spenden, sofern sie nicht für einen anderen Zweck gebunden sind, für die Ausbildung der beiden Schwestern und die weitere Finanzierung des Hospitals verwendet werden.

Sollten Sie sich mit Spenden an der Finanzierung des Studiums der Schwestern oder des Hospitals beteiligen wollen, finden Sie hier unser Spendenkonto.

Inzwischen konnten wir alle Patenkinderbriefe weitergeben. Bei den Übersetzungen haben uns wieder Ivana Weisbrod und Werner Wittig geholfen. Vielen Dank!