Neue Spende nach Mount Rosary überwiesen

Gestern haben wir 10.000 Euro nach Mount Rosary überweisen können. Wieder gilt unser Dank allen, die das mit ihrer Spendenbereitschaft ermöglicht haben.

Damit ist die Summe der weitergeleiteten Spenden auf 616.260 Euro angestiegen.

Es gibt einige besondere Projekte, die bei der neuen Überweisung berücksichtigt werden:

Über die Verwendung des übrigen Betrages werden die Schwestern vor Ort entscheiden. Schwester Prescilla hat uns bereits informiert, dass hieraus weiterhin vorrangig die Kosten des Hospitalneubaus bezahlt werden.

Einweihung der zweiten Etage des Mount Rosary Hospitals

17.9.2020

Am 15. August haben die Schwestern von Mount Rosary ihr dreißigjähriges Ordensjubiläum gefeiert. Ebenfalls seit 30 Jahren unterstützen wir die Schwestern mit Ihren Spenden. Dies geschah zunächst mit Medikamenten und medizinischem Gerät über die action medeor und seit 1998 durch finanzielle Hilfe direkt über unseren Verein.

Die Jubiläumsfeier fand wegen der „Coronasituation“ in kleinem Kreis statt.

Bei dieser Gelegenheit wurde die zweite Etage des neuen Hospitals eingeweiht.

Der Neubau des Hospitals ist vollendet – Foto: Helpers of Mount Rosary

Gleichzeit wurde noch ein weiteres Gebäude eingeweiht. Es handelt sich um eine neue Paramentenwerkstatt und Hostienbäckerei. Das Gebäude steht in unmittelbarer Nähe zum neuen Hospital. Dort werden die Schwestern auch Räume für Musikunterricht haben.

 

Die neue Paramentenwerkstatt und Hostienbäckerei mit Musikschule (rechts das neue Hospital) – Foto: Schwester Celestine D’Souza

Neuigkeiten aus dem Hospital

30.8.2020

Inzwischen ist das Coronavirus auch in die ländlichen Regionen Indiens vorgedrungen. Die ersten Infizierten sind im Mount-Rosary-Hospital angekommen. Diese Patienten werden in einem separaten Teil des Hospitals behandelt und, soweit erforderlich, in die dafür vorgesehenen staatlichen Krankenhäuser zur intensivmedizinischen Behandlung gebracht.

Es gab drei weitere größere Operationen im Hospital, die erfolgreich verlaufen sind.

Außerdem sind dort zwei weitere Kinder zur Welt gekommen, eins davon mit Kaiserschnitt. Weitere fünf Entbindungen stehen an.

Wenn Sie die Schwestern bei der Finanzierung der Behandlung unterstützen möchten, spenden Sie bitte >auf unser Konto mit dem Verwendungszweck „Hospital“.

Mount Rosary Hospital

5.7.2020

In der vergangenen Woche wurden die Einrichtungen von Mount Rosary 83 Jahre alt. Daran wurde in einer kleinen Feierstunde im Hospital erinnert. Bei dieser Gelegenheit hat Monsignore Pinto an die Unterstützung durch unseren Verein und durch die katholische Kirchengemeinde St. Ulrich und Magnus in Bodnegg erinnert.

Monsignore Pinto
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Hospitals

 

Am vergangenen Sonntag gab es zwei weitere Operationen im Mount Rosary Hospital. Es handelte sich hierbei um einen orthopädischen und einen urologischen Eingriff. Die Operationen haben Herr Dr. Vivian D’Almeida und Herr Dr. Nikshith durchgeführt.


Die Pfarrgemeinde in Bodnegg am Bodensee unterstützt auch weiterhin das Hospital. Dieses Mal ist die Kollekte am außerordentlichen missio-Sonntag für Mount Rosary bestimmt.

Bisher sind von dort schon 6.451,77 Euro für das Hospital gespendet worden.

 

Mount Rosary Hospital

Das Hospital ist weiterhin von Coronainfektionen verschont geblieben. Monsignore Pinto hat uns Mitte Mai über die Zahlen der Coronainfektionen im Bundesland Karnataka, in dem auch Mount Rosary liegt, informiert. Demnach waren zu diesem Zeitpunkt 847 Personen infiziert und 405 Menschen geheilt. Es waren 31 Sterbefälle zu beklagen. Die Vermutungen gehen dahin, dass der beginnende Monsun dazu führt, dass sich die Zahlen verdoppeln oder verdreifachen werden. Man geht davon aus, dass die Kapazitäten des für Coronafälle in der Region zuständigen Krankenhauses in Mangalore bald erschöpft sein werden. Die Regierung hat deshalb auch das Mount Rosary Hospital gebeten, sich auf die Behandlung von Coronapatienten vorzubereiten. Weil dies mit erheblichen Kosten verbunden ist, hat Monsignore Pinto uns gebeten, Hilfsorganisationen in Deutschland, Österreich und der Schweiz um Unterstützung zu bitten. Damit haben wir begonnen.


Inzwischen sind im neuen Mount Rosary Hospital vier Kinder geboren worden, eins davon mit Kaiserschnitt. Die Freude bei den Schwestern, Ärztinnen und Ärzten darüber ist groß.

Schwester Priya Crasta mit dem vierten Neugeborenen (Foto: Helpers of Mount Rosary)

Einen Teil des Personals des Hospitals sehen Sie auf dem folgenden Foto, das am 12. Mai, dem Internationalen Tag der Pflegenden, entstanden ist.

Ein Teil des Hospitalpersonals am Internationalen Tag der Pflegenden (Foto: Helpers of Mount Rosary)

Notaufnahme im Mount Rosary Hospital weiter geöffnet

18.4.2020

Die Notaufnahme des Mount Rosary Hospitals ist weiter geöffnet. Im Moment gibt es dort weiterhin keine Patienten, die mit dem Corona-Virus infiziert sind.

Zurzeit werden elf Patienten stationär behandelt.

Im Hospital werden die Vorsichtsmaßnahmen sehr ernst genommen. Auf dem Foto sehen Sie Dr. Vinay, der seit wenigen Wochen im Hospital arbeitet. Auch wenn das Tragen der Schutzkleidung bei Temperaturen um 30 Grad sehr anstrengend ist, verzichtet derzeit dort niemand darauf.

Dr. Vinay im Mount Rosary Hospital – Foto: Schwester Diana D’souza

 

Neue Überweisungen nach Mount Rosary

29.3.2020

Bevor wir Sie über unserer Unterstützung für Mount Rosary auf den neuesten Stand bringen, geben wir Ihnen Informationen zur Coronasituation in Indien.

Schwester Prescilla D’Mello hat uns dazu mitgeteilt, dass die Menschen in den Einrichtungen von Mount Rosary noch nicht vom Coronavirus betroffen sind. Die Schwestern Celestine und Celine, die üblicherweise in der Näherei Paramente herstellen, haben begonnen, Behelfsmasken zum Schutz der Menschen zu nähen.

Behelfsmasken aus der Paramentenwerkstatt in Mount Rosary

Es leiden aber auch in Indien viele Menschen unter dem Ausgehverbot. Tagelöhner verlieren ihre Arbeit. Wegen fehlender sozialer Absicherung sind sie nicht in der Lage, ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Eine medizinische Versorgung können sich viele Menschen dort ohnehin nicht leisten.

Hier geht es zu einem >Bericht der Tagesschau über die heutige Situation.


Wir haben zwei Überweisungen nach Mount Rosary vorbereitet. Die erste beinhaltet Spenden in Höhe von 9.000 Euro für folgende Zwecke:

      • Zuschuss zum Hausbau bei Schwester Shantis Familie 
      • Medikamente für eine Familie
      • Zuschuss zum Hausbau einer Familie
      • Hospital
      • Sozialarbeit für Frauen
      • Mahlzeiten für Kinder
      • Restbetrag für einen Grinder (große Mühle zum Zerkleinern von Reis, Linsen und Gewürzen für die Küche von Mount Rosary)
Henry, Lucy, Lilly, Schwester Lidwin und Valerian mit dem neuen Grinder

 

Über den verbleibenden Restbetrag können die Schwestern vor Ort entscheiden.

Informationen über die zweite Überweisung entnehmen Sie bitte dem folgenden Beitrag.

Zurück aus Mount Rosary

22.1.2020

Ende Dezember reisten Anne und Alfons Rasche mit Helmut Schroers nach Mount Rosary. Nach einer sehr herzlichen Begrüßung erwartete uns dort ein volles Programm.

Erster Programmpunkt war der Besuch des neuen Mount Rosary Hospitals. Das Hospital hat inzwischen seinen Betrieb aufgenommen. In Gesprächen mit den Ärzten und Schwestern gewannen wir den Eindruck, dass alle mit dem Neubau und seinen Einrichtungen sehr zufrieden sind. Derzeit wird noch die zweite Etage gebaut. Der Rohbau ist bereits vollendet, der Innenausbau schreitet voran. In der Umgebung sind große Reklametafeln für das Hospital aufgestellt und das Personal macht in Informationsveranstaltungen in den Orten der Umgebung auf das neue Hospital aufmerksam. Nach und nach wird die Zahl der Patienten steigen. Zurzeit ist das Haus sonntags bereits voll, wenn nämlich mehrere Fachärzte unterschiedlicher Fachrichtungen dort sind.

Sehr dankbar ist man für die Unterstützung durch unseren Verein. Aber auch die Spendenaktion aus Bodnegg hat dort sehr gute Dienste getan.

Bei einem gemeinsamen Termin konnten Spenden für die weitere Arbeit von Mount Rosary übergeben werden.

Die Freiwillige Nele Wegner hat mit einer Spendenaktion für das Hospital 875 Euro gesammelt. Ihre Spende hat sie zusammen mit ihrer Kollegin Constanze Lioba Sprenger übergeben. Helmut Schroers konnte 300 Euro für einen neuen Grinder (Mühle für Reis, Linsen und Gewürze; er wurde schon angeschafft, siehe Foto) weiterreichen und Anne Rasche hat für eine neue Nähmaschine gespendet.


Vor wenigen Wochen hatten wir Geld für die Anschaffung einer Stanzmaschine für die Hostienbäckerei überwiesen. Mit der neuen Maschine wurden bereits 12.500 Oblaten verarbeitet. Das Gerät ermöglicht es den Schwestern, die um das fünffache gestiegenen Bestellungen von Hostien zu bewältigen.


Jan Hemmersmeier hat vor kurzem 1345 Euro für ein landwirtschaftliches Projekt der Schwestern gesammelt. Er hat dieses Projekt zusammen mit Schwester Theresea erarbeitet. Im Oktober haben wir den Betrag überwiesen. Wir konnten uns nun vor Ort vom Fortschritt der Arbeiten überzeugen. Wir danken Jan nochmals für seinen nachhaltigen Beitrag für Mount Rosary. Er bleibt dort vielen Menschen in sehr positiver Erinnerung.

Jan Hemmersmeiers Nachfolgerin Nele Wegner mit Schwester Theresea, die in Nellikar das Projekt betreuen. Unter dem Sonnenschutz wachsen neue Arecapalmen heran.

In den Einrichtungen von Mount Rosary in Alangar werden 250 Menschen betreut und versorgt. Wir haben dort viele Menschen wiedergetroffen, die wir schon von unseren vorherigen Besuchen kennen.

Alle sind mit der Versorgung dort sehr zufrieden. Jeder, der kann, hilft beim Gelingen der vielen Aufgaben mit, z. B. in der Küche, bei der Ernte, beim Reinigen des Geländes, bei der Verteilung des Essens, in den Kuh- und Schweineställen, beim Gemüseanbau usw.

Ein Höhepunkt unseres Aufenthalts war die Feier zum ewigen Gelübde von Schwester Joyet, die im September in Linz/Österreich ihre Ausbildung als Krankenschwester abgeschlossen hat.

Anne Marie Schmitz hat vor ein paar Monaten eine Spendenaktion für die Familie ihres Paten“kindes“, Schwester Shanti, gestartet. Die Familie hatte begonnen, ein neues Haus zu bauen. Das alte Haus ist viel zu klein und kann nicht als eine menschenwürdig Unterkunft bezeichnet werden. Kurz nach dem Baubeginn starb Shantis Vater an den Folgen eines tragischen Unfalls. Mit Hilfe der Spendenaktion konnte die Familie den Bau fortsetzen. Shantis Bruder arbeitet als Schweißer. Er kümmert sich um den Bau und hilft selbst tatkräftig mit. Ihre Schwester arbeitet seit ein paar Monaten für ein Anfangsgehalt von 50 Euro in einem Schulbüro. Ein Teil der Einkünfte wird bereits für Medikamente für die Mutter verbraucht. Helmut Schroers hat als Soforthilfe das Geld für die Medikamente für ein Jahr übergeben.

Das neue Haus kostet ca. 20.000 Euro. Um das Haus fertigzustellen, benötigt die Familie weitere Unterstüzung, nämlich noch ca. 6.500 Euro. Wer sich hieran beteiligen möchte, findet >hier unser Spendenkonto.

Wir schließen unseren Bericht, der nur einen Auszug unserer Erlebnisse darstellt, mit herzlichen Grüßen von ganz Mount Rosary.

Monsignore Edwin Pinto, der 87-jährige „Seniorchef“ von Mount Rosary.

Zurück aus Mount Rosary – Teil 2 – Hospital

Erster Programmpunkt bei unserem Aufenthalt im Januar 2020 war der Besuch des neuen Mount Rosary Hospitals. Das Hospital hat inzwischen seinen Betrieb aufgenommen. In Gesprächen mit den Ärzten und Schwestern gewannen wir den Eindruck, dass alle mit dem Neubau und seinen Einrichtungen sehr zufrieden sind. Derzeit wird noch die zweite Etage gebaut. Der Rohbau ist bereits vollendet, der Innenausbau schreitet voran. In der Umgebung sind große Reklametafeln für das Hospital aufgestellt und das Personal macht in Informationsveranstaltungen in den Orten der Umgebung auf das neue Hospital aufmerksam. Nach und nach wird die Zahl der Patienten steigen. Zurzeit ist das Haus sonntags bereits voll, wenn nämlich mehrere Fachärzte unterschiedlicher Fachrichtungen dort sind.

Sehr dankbar ist man für die Unterstützung durch unseren Verein. Aber auch die Spendenaktion aus Bodnegg hat dort sehr gute Dienste getan.