Reise nach Mount Rosary im Dezember 2015

29.2.2016

Im vergangenen Dezember waren Anne und Alfons Rasche erneut zu Besuch in Mount Rosary. Schwester Prescilla hatte wieder ein volles Programm für sie vorbereitet.

In Manela, wo Anne Rasche 2010 zusammen mit Schwester Prescilla den Grundstein für einen neuen Konvent der Schwestern gelegt hatte, besuchten sie den Kindergarten. Diesen Kindergarten haben die Schwestern von Mount Rosary auf dem Gelände ihres Konvents eröffnet. Die Kinder hatten ein schönes Willkommensprogramm vorbereitet. Mit Gesang und Tanz begrüßten sie die Gäste. Außerdem trafen Anne und Alfons Rasche dort mehrere Patenkinder mit ihren Müttern und einigen Geschwistern. Nach interessanten Gesprächen über die Entwicklung der Kinder und ihrer Familien bekamen die Patenkinder Weihnachtsgeschenke für ihre Familien: Reis und vier Tassen mit Tellern.

Auf ihrer Tagesreise nach Bhatkal und Honnavar an der Küste des Arabischen Ozeans trafen sie ebenfalls mehrere Patenkinder und waren bei deren Familien zu Gast. Sie konnten den Baufortschritt am Haus der Familie von Schwester Magdalene begutachten. Diese Familie hatte einen Zuschuss von 2570 Euro zu den Baukosten aus den Spenden von Vera Schmitz und Marianne Nagy bekommen. Diese beiden Damen hatten diesen Betrag aus dem Verkauf von Marmelade zusammengetragen.

An diesem Tag haben sie auch zwei neue Projekte kennen gelernt, für die die Freunde von Mount Rosary nun neben den anderen Spendenaktionen Geld sammeln. Weitere Informationen finden Sie >hier.

Im Mount-Rosary-Hospital steigt die Zahl der Patienten weiter an. Davon konnten sich die Besucher aus Tönisberg vor Ort überzeugen. Insbesondere an Sonntagen finden sich zahlreiche Patienten dort ein. Dann sind nämlich mehrere Fachärzte aus dem Father-Muller’s-Hospital in Mangalore dort und untersuchen und behandeln die Menschen aus Moodbidri und der Umgebung.

Monsignore Pinto ist es gelungen, eine größere Spende der Genossenschaftsbank von Moodbidri für die Umstellung des Röntgengeräts auf digitale Technik zu bekommen. Das Röntgengerät hatte vor mehreren Jahren aus Tönisberger Spendengeldern einen neuen „Röntgenkopf“ bekommen, der diesen Umbau auf moderne Technik nun möglich machte.

Dr. Dian vom Mount-Rosary-Hospital erklärte beiden Tönisbergern die neue Technik und hob hervor, wie die Arbeiten im Hospital dadurch vereinfacht und beschleunigt werden.

Das Erweiterungsgebäude neben dem Hospital nimmt ebenfalls Gestalt an. Inzwischen ist ein kleiner Krankenwagen am Hospital stationiert.

Einen weiteren Tag nahm der Besuch im Konvent in Nakre in Anspruch. Als die Rasches dort im Jahr 2010 zum ersten Mal waren, arbeiteten vier Mount-Rosary-Schwestern in einem kleinen Haus, das ihnen von einer Familie vorübergehend zur Verfügung gestellt wurde. Inzwischen steht dort ein geräumiger Konvent, in dem auch ein Kindergarten ist. Dieser erfreut sich in der Umgebung wachsender Beliebtheit.

Die Kindergartenkinder von Nakre und die Schwestern begrüßen den Besuch aus Tönisberg
Die Kindergartenkinder von Nakre und die Schwestern begrüßen den Besuch aus Tönisberg

Martin Thiele aus St. Hubert hat sich wieder um viele technische Aufgaben gekümmert: repariert, installiert, informiert und Leute ausgebildet.

Mit ihm zusammen konnten Anne und Alfons Rasche an einem Tag mehr als 50 Kinder aus dem Patenkinderprogramm treffen. Die Patenkinder und mehrere junge Schwestern haben ein schönes und unterhaltsames Programm aufgeführt. Anschließend hatten die drei Vertreter unseres Vereins Gelegenheit, mit jedem Patenkind und deren Angehörigen zu sprechen. Immer wieder konnten sie in den Gesprächen die positiven Wirkungen des Patenkinderprogramms erfahren. Während ihrer Zeit in Mount Rosary haben sie fast alle Patenkinder treffen können.

 

Delanthabettu und Kuntupudel waren weitere Ziele ihrer Reise. Über das Kuhprogramm, das dort erfolgreich abgeschlossen wurde, gibt es bereits einen Bericht, den Sie >hier finden.

Nach zahlreichen weiteren Treffen mit vielen Schwestern, Seniorinnen und Senioren, Patienten des Hospitals und anderen Menschen, die von der Arbeit der Schwestern und auch von den Spendengeldern aus Tönisberg profitieren, konnten die Rasches mit positiven Erfahrungen und neuen Plänen wieder nach Hause reisen. Martin Thiele blieb noch für weitere Arbeiten dort und reiste mit seiner Frau Monika und dem Sohn, die nachgekommen waren, nach Weihnachten wieder ab.