Weitere Spenden nach Mount Rosary überwiesen

11.4.2017

Am 2.4.2017 feierte Monsignore Edwin Pinto, der Gründer des Schwesternordens von Mount Rosary, sein sechzigjähriges Priesterjubiläum. Wir haben ihm im Namen aller Freunde von Mount Rosary gratuliert.

Schwester Prescilla gratuliert Monsignore Pinto zum sechzigjährigen Priesterjubiläum

Wie unserem >letzten Artikel zu entnehmen ist, war Martin Thiele Anfang dieses Jahres bei den Schwestern von Mount Rosary in Nordindien und auch in Südindien. Er hat dort Bedarf für einige Spenden erkannt. Nach seiner Rückkehr haben er und seine Frau Monika für folgende Bedarfe insgesamt 2.700 Euro gespendet:

  • für eine Stickmaschine für die Paramentennäherei in Mount Rosary (dort werden im Kirchenraum und in der Liturgie verwendete Textilien hergestellt und von den Schwestern verkauft)
  • für eine Kuh für die Familie ihres Patenkindes
  • für eine Solaranlage zur Wassererwärmung und eine Fotovoltaikanlage für die Schwestern, die in Nordindien arbeiten.

Diese Spende ist in dem Betrag von 18.270 Euro enthalten, den wir in der letzten Woche nach Indien überwiesen haben. Das Geld ist inzwischen bei den Schwestern von Mount Rosary angekommen und wird dort im Sinne der Spenderinnen und Spender für folgende Zwecke ausgegeben:

Patenkinderprogramm (79 Patenkinder) 10.270 Euro
Spende von Martin und Monika Thiele
für die oben genannten Bedarfe

2.700 Euro

Frauenfürsorge

310 Euro

Verpflegung für Kinder

195 Euro

der verbleibende Betrag wird nach
Entscheidung durch die Schwestern
vor Ort verwendet

4.795 Euro

Vielen Dank an alle Spenderinnen und Spender. Wir werden hier über die Verwendung der Spenden berichten, sobald wir Informationen aus Indien bekommen haben.


Auch bei den Onlineeinkäufen werden wir weiterhin tatkräftig unterstützt. Tipps dazu finden Sie >hier.


Wir haben vor einiger Zeit darauf hingewiesen, dass man bei Abschluss eines Mobilfunkvertrages bei goood gleichzeitig ein gutes Werk tun kann. 10% des „Paketpreises“ werden monatlich direkt von goood für Mount Rosary gespendet. Nun ist der erste Vertrag zu unseren Gunsten abgeschlossen worden. Vielen Dank!!! Das erste Geld ist schon angekommen.

Informationen über den sozialen Mobilfunkanbieter goood finden Sie hier:

Ein kleines Video über die Funktionsweise von goood sehen Sie >hier.


Im September 2015 hat Monsignore Pinto einen weiteren Schwesternorden gegründet, die Rosarian Sisters. Dieser Schwesternorden hat ebenfalls seinen Sitz in den Einrichtungen von Mount Rosary. Während in den Orden der Schwestern von Mount Rosary junge Frauen eintreten, die gerade ihre Schulausbildung beendet haben, sind die Rosarian Sisters für andere Altersgruppen bestimmt. In diesen Orden können unverheiratete Frauen zwischen 30 und 45 Jahren eintreten. Außerdem können Witwen, die keine Familienanbindung haben und älter als 30 Jahre sind, Rosarian Schwester werden. Die Schwestern betreuen z. B. alte und pflegebedürftige Menschen, die in den Einrichtungen von Mount Rosary leben. Auf dem Foto sehen Sie die Rosarian Schwestern mit Monsignore Pinto und Schwester Prescilla.

Monsignore Pinto und Schwester Prescilla mit der Gruppe der Rosarian Schwestern

 

Martin Thieles Bericht über seine Reise nach Indien

11.3.2017

Reisebericht eines Touristen (Martin Thiele aus St. Hubert) auf Abwegen:

Im Oktober letzten Jahres erreichte mich die Anfrage von Pater Benno vom Karmeliterorden in Linz, ob ich den Schwestern in Nordostindien im Bundesstaat Mizoram etwas helfen könnte. Die Schwestern von Mount Rosary, die dort arbeiten, würden „moppern“.

Nach einem Besuch in Linz, beste indische Küche, natürlich bei den Schwestern, wo meine Frau und ich uns einen besseren Eindruck verschaffen konnten, stellten sich folgende Probleme heraus:

  • Wasserversorgung: die Schwestern haben nur Regenwasser aus einer 2000 l Wassertonne zur Verfügung
  • Zum Teil tagelang keine Stromversorgung
  • Der Bau ist nicht moskitodicht, und das in einem Gebiet mit Denguefieber und Malaria
  • Im Winter ist es kalt im Gebäude. Kalt in Indien??

Infolge der Wirren der Währungsumstellung in Indien und der damit verbundenen Probleme verzögerte sich meine Reise bis in den Februar.

Nach einer 36 stündigen Anreise kam ich total übermüdet dann in Mizoram (liegt zwischen Myanmar und Bangladesch) am Flughafen an.

Als Tourist muss man sich als erstes sowohl am Flughafen und bei der Polizei melden.

Leider gibt es dort nur wenige Gäste, also nimmt man es genau; Frage nach der Adresse in Mizoram: keine Ahnung, in der Schule von Khawlailung, welche Straße ???

Die übliche Antwort in Indien: MG (Mahatma Gandhi) Road und Taj Hotel wollte er nicht gelten lassen.

Also vertrösten und hoffen, dass der Abholservice der Schwestern Bescheid weiß.

Endlich draußen, ging es zur Polizeistation im 15 km entfernten Aizawl (1 Stunde Schüttelpartie).

Nachdem der Papierkram auch dort erledigt war und wir an einem Elektroladen gestoppt hatten und eine Grundausstattung Material besorgt hatten, ging es dann auf die 7 stündige Fahrt zur Schule.

So schlechte Straßen wie dort habe ich noch nie erlebt. Die Durchschnittsgeschwindigkeit beträgt 15 km/h auf einfachen Straßen und 40 km/h auf dem Highway. Martin Thieles Bericht über seine Reise nach Indien weiterlesen

Gesundheitscamp und andere Neuigkeiten

6.3.2017

Am 5.2.2017 hat es am Mount Rosary Hospital wieder ein Gesundheitscamp gegeben. Folgende Ärzte waren daran beteiligt:

Dr. Vivian Almeida – Chirurg mit Schwerpunkt Orthopädie
Dr. Sheldon Mathias –  Chirurg
Dr. Anoop – Internist
Dr. Vijay –  Allgemeinmediziner
Dr. Anto Richie – Röntgenologe

Das indische Pharmazieunternehmen Cipla bot kostenlose EKG-Untersuchungen, Blutzucker- und Calciumtests an. Außerdem gab es im Hospital weitere Laboruntersuchungen sowie Röntgen- und Ultraschalluntersuchungen.

Das Camp wurde sehr gut angenommen. Insgesamt kamen 85 Patienten für die Orthopädie, 97 für Allgemeinmedizin, 95 für Blutzuckertests, 83 für Calciumtests, 45 für EKG-Untersuchungen, 15 für Röntgen- und Ultraschalluntersuchungen und 25 für den Bereich Chirurgie.


Wir werden weiterhin tatkräftig beim Einkauf über das Internet unterstützt. Über die Einkaufsplattform gooding kann man uns neuerdings auch beim Einkauf von Büchern unterstützen, z. B. bei Weltbild oder Buecher.de. (Hinweis von gooding vom 15.3.2017: Für uns völlig unerwartet hat Thalia seine Haltung zur Weiterleitung von Prämien an Vereine jetzt geändert: Seit heute dürfen wir bei Thalia.de und seinen Marken Buch.de und bol.de keine Buchprämien mehr an Vereine weitergeben. – Wir haben diese Shops also gelöscht.)

Auch bei Urlaubsbuchungen, z. B. über booking.com, Expedia, HRS und viele andere kann man für Mount Rosary spenden lassen.

urlaub-buchen-vereine

Laden Sie sich am besten die Toolbar von gooding, die Sie beim Einkauf direkt erinnert, dass Sie für uns spenden lassen. (Das funktioniert leider noch nicht am Smartphone oder Tablet.) Hier sehen Sie, wie das geht: Toolbar von gooding für Mount Rosary.


Das Dach des Theresa-Hauses in Mount Rosary musste dringend erneuert werden. Die Arbeiten sind abgeschlossen. Davon konnte sich unser tatkräftiger Unterstützer Martin Thiele aus St. Hubert vor Ort informieren. Er hat im Theresa-Haus noch ein paar Elektroinstallationsarbeiten erledigt, bevor er am 23.2. aus Indien zurückgekehrt ist. Einen Bericht über seine Reise nach Mount Rosary und nach Khalwailung in Nordostindien werden wir bald hier veröffentlichen. 

Einer der Bewohner des Theresa-Hauses ist übrigens Anstreicher. Das Haus erstrahlt jetzt in neuem Glanz. Der Sanitärraum ist ebenfalls saniert. Einige der Bewohner des Hauses sehen Sie auf dem Foto auf der Terrasse.

theresa ward

 

 

Spenden 2016 und Patenkinderbriefe

21.1.2017

Im Jahr 2016 haben wir 48.530 Euro nach Mount Rosary überwiesen. Das ist der zweithöchste Betrag seit Gründung unseres Vereins im Jahr 1998. Wir danken auf diesem Weg nochmals allen Spenderinnen und Spendern für ihre großzügige Unterstützung.

Die Aufgaben, bei denen wir die Schwestern von Mount Rosary im vergangenen Jahr unterstützen konnten, sind im Wesentlichen:

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Perpetua (Bildmitte) bei unserem Besuch im Dezember 2015. Links neben ihr: Schwester Prescilla D’Mello. Rechts: ihr Sohn Melick und ihr Mann.

* Im Norden Indiens liegt der Bundesstaat Mizoram. Auch dort arbeiten seit einiger Zeit die Schwestern von Mount Rosary in einem kleinen Konvent im Ort Khalwailung. Einen Reisebericht des Karmelitenpaters Benno Maria Skala finden Sie >hier. Er und Schwester Prescilla haben bei ihrem Besuch dort im Oktober 2016 die Hilfsbedürftigkeit vieler Familien erkannt. Wir haben direkt eine finanzielle Unterstützung geschickt.
Martin Thiele aus St. Hubert wird in Kürze nach dort reisen und verschiedene Arbeiten erledigen. Er wird z. B. kleine Wasseraufbereitungsanlagen für die Schwestern und eine Schule sowie eine kleine Fotovoltaikanlage installieren.


Inzwischen konnten wir alle 78 Patenkinderbriefe an die Paten verteilen. Die Briefe kommen in englischer Sprache bei uns an. An viele der Patinnen und Paten können wir die Briefe direkt weiterleiten. Andere benötigen eine Übersetzung ins Deutsche. Dabei helfen uns seit einiger Zeit Ivana Weisbrod und Werner Wittig. Vielen Dank an unsere beiden Helfer!

Eins der Patenkinder sehen Sie übrigens auf dem Bild hier oben. Es ist Melrick. Auch seine Schwester Metilda wird schon seit vielen Jahren bei ihrer Ausbildung durch eine Patenfamilie unterstützt. Sie ist im letzten Jahr in den Orden der Schwestern von Mount Rosary eingetreten.

Als weiteres Beispiel für die vielen Patenschaften sehen Sie hier ein Bild von Preetham zusammen mit Anne Rasche bei unserem Besuch im Dezember 2015:

Preetham P1170950

 

Gesundheitscamp

17.12.2014

Am 17. November 2014 von 9.30 bis 13.00 Uhr gab es am Mount Rosary Hospital ein Gesundheitscamp mit Untersuchungen und Behandlungen für die Dorfbewohner aus der Gegend von Alangar/Moodbidri.

Es waren vier Fachärzte dort, die im Hauptberuf am Father Muller’s Hospital in Mangalore arbeiten. Es handelte sich um den Orthopäden und Chirurgen Dr. Vivian Almeida, den Chirurgen Dr. Sheldon Mathias und den Röntgenfacharzt Dr. Ram Shenoy Basti. Außerdem waren die Frauenärztin Dr. Nalini und der Allgemeinmediziner Dr. Dian dort, die beide im Mount-Rosary-Hospital beschäftigt sind.

Sie wurden unterstützt von der Labortechnikerin Schwester Lilly Pinto, der Röntgentechnikerin Schwester Mable Pasanna und den Krankenschwestern Vanitha, Savitha, Annamma, Cecilia, Celestine und Lavina. Außerdem haben sich die Sozialarbeiterschwestern des Ordens an der Organisation beteiligt.

Es wurden insgesamt 260 Patienten untersucht und behandelt. Die CIPLA Company aus Mangalore unterstützte das Camp mit kostenlosen Asthma- und Blutzuckertests.

Aus zwei staatlichen Programmen (Suraksha und STAR) gab es Zuschüsse zur Behandlung von Bedürftigen.

Schwester Prescilla hat unserem Verein im Namen der Menschen der Region um das Hospital aufrichtig gedankt für die Unterstützung der Gesundheitsprogramme, die wirklich Bedürftige unabhängig von Kaste und Religion erreichen.

2014-05 Patenkindertreffen in MR 2
Patenkindertreffen im Pfarrsaal von Mount Rosary

6.2.2014

In Indien ist in vielen Familien das Geld sehr knapp und reicht nicht aus, den Kindern einen regelmäßigen Schulbesuch zu ermöglichen, besonders wenn der Vater Tagelöhner ist. Können die Kinder nicht zur Schule gehen, werden sie meist auch Tagelöhner und der Kreislauf der Armut wird nicht unterbrochen. Selbst wenn nur ein Kind einer Familie erfolgreich die Schule besucht und einen Beruf erlernt hat, ist es in der Lage, die Eltern und Geschwister zu unterstützen. Dadurch wird die Lebenssituation für die Familie wesentlich verbessert.

Deshalb haben die Schwestern von Mount Rosary vor einigen Jahren ein Patenkinderprogramm gestartet.

Viele Kinder haben durch das Patenkinderprogramm schon die Möglichkeit bekommen, einen guten Beruf zu ergreifen. Sie berichteten mit Stolz von ihren Leistungen und sind voller Dankbarkeit für die Unterstützung durch ihre Paten. Anne und Alfons Rasche haben bei ihren Besuchen in Indien fast alle von ihnen persönlich kennen gelernt und konnten sich vom Erfolg des Programms überzeugen.

Die Paten zahlen 130 Euro jährlich für ein Kind. Mit diesem Betrag werden zum Beispiel das Schulgeld, die Schulkleidung, Bücher und Lernmaterial für ein Jahr finanziert. Außerdem bekommt die Familie des Patenkindes zu Weihnachten ein kleines Geschenk. Das unterstützte Kind informiert die Paten zweimal jährlich über seine Fortschritte. Eventuell von den Paten gespendete Mehrbeträge für die Kinder werden natürlich ebenfalls überwiesen, im Regelfall mit separaten Spendengeldern. Hierüber werden die Schwestern entsprechend informiert.

Viele Paten berichten, wie schön es ist, die Entwicklung der Kinder mitzuerleben.

Derzeit werden alle Kinder (64), die für eine Patenschaft infrage kommen, unterstützt.

Zurzeit ist die erfreuliche Entwicklung festzustellen, dass sich die Zahl der Patenkinder reduziert.

Das Patenkinderprogramm der Schwestern von Mount Rosary läuft nun schon ca. 20 Jahre. Durch die Unterstützung über die Caritas in Prag und unseren Verein (zeitweise parallel ca. 800 Kinder) haben in dieser Zeit zahlreiche Kinder ihre Ausbildung abschließen können. Viele dieser Patenkinder haben anschließend selbst Patenschaften übernommen. Dies führt zu der sehr erfreulichen Situation, dass zurzeit keine „neuen“ Kinder Unterstützung benötigen. Hinzu kommt, dass die indische Regierung ein Programm zur Unterstützung von Schulkindern und Studenten aufgelegt hat.

Hier finden Sie einen Bericht von Schwester Prescilla D’Mello über das Patenkinderprogramm: 2018-10 Brief Sr Prescilla an Paten deutsch

 

Bücher und Schultaschen für die Patenkinder
Bücher und Schultaschen für die Patenkinder

Patenkinder bei einem ihrer Treffen
Patenkinder bei einem Treffen im Redemptoristenkloster in der Nachbarschaft von Mount Rosary

Die Patenkinder bei einem Vortrag in Mount Rosary
Die Patenkinder bei einem Vortrag in Mount Rosary. Referent ist Vincent Crasta, Mitglied des Rotary Clubs, Lehrer und Jugendgruppenleiter.

Beim Patenkindertreffen in Mount Rosary
Beim Patenkindertreffen in Mount Rosary

Weihnachtsgeschenke für die Familien der Patenkinder (2013: Reis und eine Thermosschüssel)
Weihnachtsgeschenke für die Familien der Patenkinder (2013: Reis und eine Thermosschüssel)

Eltern der Patenkinder mit den Weihnachtsgeschenken
Eltern der Patenkinder mit den Weihnachtsgeschenken