Neuigkeiten aus dem Hospital

11.4.2021

Am 28. Februar fand am Mount Rosary Hospital mit finanzieller Unterstützung durch eine örtliche Bank wieder ein Gesundheitscamp statt. 13 Ärztinnen und Ärzte haben 239 Patientinnen und Patienten untersucht und behandelt. Folgende Fachrichtungen waren vertreten:

      • Allgemeinmedizin
      • Radiologie
      • Urologie
      • Chirurgie
      • HNO-Medizin
      • Orthopädie
      • Physiotherapie
      • Geburtshilfe und Frauenheilkunde
      • Pädiatrie
      • Psychiatrie
      • Dermatologie

Die Zahl der Patienten steigt weiterhin an. Im ersten Quartal 2021 wurden 179 Patienten stationär behandelt. Hinzu kommen zahlreiche ambulante Bahandlungen. Inzwischen wurde dort auch die erste minimalinvasive Operation durchgeführt. Die dafür notwendigen Geräte wurden geliehen.

Abhängig von ihrer finanziellen Situation erhalten bedürftige Patienten natürlich auch im neuen Hospital kostenlose Behandlung oder Zuschüsse zu den Kosten.

So wurde z. B. der zehnjährige Melson vom 23.1. bis 2.2.21 im Hospital stationär behandelt. Er litt an einer septischen Arthritis. Da Melsons Familie bedürftig ist, wurde er kostenlos behandelt und stationär untergebracht.

Am 10. April wurde der neue Lift im Hospital eingeweiht. Zwei indische Familien haben den allergrößten Anteil der Kosten gespendet.

Einweihung des neuen Lifts, links: Schwester Prescilla D’Mello, daneben Father Edwin Pinto; direkt neben dem Lift Walter und Effi D’Souza, zwei der Spender

Das Personal des Hospitals hat sich an diesem besonderen Tag zu einem Gruppenfoto aufgestellt:

Das Personal des Hospitals

Fotos: Helpers of Mount Rosary

Neues bei den Schwestern

Schwester Fatima hat zahlreiche Camps in verschiedenen Bundesländern Indiens organisiert und über die Arbeit der Schwestern berichtet. Es gibt nun mehrere junge Frauen, die in den Mount-Rosary-Orden eintreten möchten.


2015 haben die Schwestern von Mount Rosary das 25-jährige Bestehen ihres Ordens gefeiert. Bei dieser Feier hat Father Edwin Pinto einen zweiten Schwesternorden gegründet: die Rosarien Sisters. Vor wenigen Tagen hatten drei der Schwestern ihr erstes Gelübde.

von links: Schwestern Veera, Florine, Stella,  Celine, Shweta, Arogya Mary, Vijay Rani, und Reeta

Die Schwestern von Mount Rosary hatten im März dreitägige Exerzititen. Bei dieser Gelegenheit haben sie das folgende Gruppenfoto gemacht.


Schwester Lydwin ist das ehemalige Patenkind einer Tönisberger Familie. Sie hat nun als eine der ersten Schwestern den Autoführerschein gemacht. Außerdem hat sie eine mehrmonatige Fortbildung in der Landwirtschaft erfolgreich absolviert. Sie kümmert sich jetzt um die Landwirtschaft in den Einrichtungen von Mount Rosary, die ein wichtiger Beitrag für die Versorgung der ca. 250 Bewohner ist. Außerdem erzielen die Schwestern Einkünfte aus diesem Bereich. Angebaut werden dort neben Gemüse z. B. Koskosnüsse, Arecanüsse, Cashew, Pfeffer, Gummibäume zur Kautschukgewinnung, Mango und Papaya. Außerdem werden dort Kühe und Schweine gehalten und es gibt ein großes Fischbassin.

Schwester Lidwyn

„Mit Kopf und Herz und Händen“ – Kindergartenprojekt für den kleinen Ort Manela

Verkaufsstand der Maxi-Kinder in der St. Antonius-Kirche Tönisberg

Die „Maxi-Kinder“ aus den Kindertagesstätten der Pfarrgemeinde St. Martinus Rheurdt-Schaephuysen-Tönisberg haben ein Fastenprojekt durchgeführt. Sie malten, bastelten und werkelten in den Fastenwochen für Kinder in Tansania und Indien.

Die Kinder aus der Tönisberger KiTa unterstützen mit dem Erlös den Kindergarten von Manela. Die Werke der Kinder konnte man am Sonntag, 21. März, beim einem „Osterbasar á la Corona“ in der St. Antonius-Kirche in Tönisberg bewundern und gegen eine Spende eintauschen.

Wir freuen uns mit allen Beteiligten über den großartigen Erlös von 763,27 Euro. Vielen Dank an alle, die hieran beteiligt waren.

Auf der >Homepage unserer Pfarrgemeinde finden Sie einen Bericht über die Aktion.

Die Hülser Mitteilungen haben hierüber berichtet:

 

Bericht über Mount Rosary in der Rheinischen Post und der Westdeutschen Zeitung

Eva Scheuss hat zum dritten Mal über Mount Rosary berichtet. Der Artikel erschien am 11.3.2021 in der Rheinischen Post und in der Westdeutschen Zeitung. Wir danken ihr sehr für ihr Interessse an unserer Arbeit und freuen uns über die vielen positiven Reaktionen auf die Artikel.

>Hier geht es zum Artikel in der Rheinischen Post.

Neues aus Mount Rosary

Wir haben weitere 20.690 Euro nach Mount Rosary überwiesen. Der größte Anteil ist für das Hospital bestimmt. Weitere durch die Überweisung unterstützte Projekte sind:

      • Hausbauprojekt für Schwester Shantis Familie
      • Sozialarbeit für Frauen
      • Verpflegung von Kindern
      • zusätzliche Unterstützung von Familien der Patenkinder, unter anderem für Medikamente
      • Unterstützung für das Medizinstudium der Ordensschwestern Akshatha und Geswine
      • Patenkinderprogramm

Aktuell enden sieben Patenschaften. Eins der Patenkinder war Preetham. Er ist jetzt in den Kapuzinerorden eingetreten und möchte Priester werden. Von jetzt an kümmert sich der Orden um die Finanzierung seiner Ausbildung. Auf dem Foto ist Preetham zusammen mit Anne Rasche bei unserem Besuch im Dezember 2015 zu sehen.

Preetham und Anne Rasche

Ein weiteres Paten“kind“ ist in einen Orden eingetreten, vier haben ihr Studium erfolgreich abgeschlossen, darunter auch die Mount-Rosary-Schwester Shanti. Sie arbeitet jetzt in der Verwaltung der Einrichtungen von Mount Rosary. Sie ist auf dem folgenden Bild zu sehen.

Alfons Rasche, Anupriya, Schwester Shanthi und Jyothika
Schwester Shanti (zweite von rechts) mit zwei weiteren Paten“kindern“: Anupriya und Jyothika

Wir hatten schon berichtet, dass die LIC of India (eine indische Versicherungsgesellschaft) einen Krankenwagen für das Mount Rosary Hospital gespendet hat. Vor einigen Tagen gab eine feierliche Übergabe des Wagens vor dem Hospital. Darüber hat ein Nachrichtensender berichtet.

Die vollständige Feier können Sie hier anschauen:

Eine Kurzfassung finden Sie hier:


Schwester Prescilla hat uns eine Danksagung geschickt die wir hier auszugsweise wiedergeben.

Grüße und alles Gute von Mount Rosary, Schwester Prescilla D’Mello.

Es ist schön, dass wir gemeinsam für das Wohl von Kindern, Familien und jetzt ganz besonders für Kranke und Bedürftige im Mount Rosary Hospital zusammenarbeiten. Vielen Dank für Ihre großzügige Spende, die wir jetzt beim Bau dieses Krankenhauses dringend benötigen. Neues aus Mount Rosary weiterlesen

Spende für das Hospital überwiesen

18.12.2020

Vor wenigen Tagen konnten wir erneut 10.000 Euro nach Mount Rosary überweisen. Vielen Dank an die Spenderinnen und Spender, die das möglich gemacht haben. Dieser Betrag wird für das Mount-Rosary-Hospital verwendet.

Schwester Prescilla hat uns mitgeteilt, dass jetzt fast täglich Operationen durchgeführt werden, vor allen Dingen in den Bereichen Chirurgie, Urologie und Gynäkologie. Außerdem ist selbstverständlich die Ambulanz weiterhin gut besucht.

Auch die Menschen in der Gegend von Moodbidri haben Angst vor dem Coronavirus.  Viele Krankenhäuser nehmen keine Menschen mit Symptomen wie Husten, Erkältung und Atemstörungen auf. Sie weisen die Patienten an, sich in Quarantäne zu begeben. Lediglich Regierungskrankenhäuser müssen solche Patienten behandeln.

Im Mount-Rosary-Hospital behandeln die Schwestern, Ärztinnen und Ärzte diese Personen. Sie haben eine separate Isolationseinheit vorbereitet, in der sich alle Patienten befinden, die Symptome aufweisen oder an Covid-19 erkrankt sind. Dort werden sie mit Würde und Qualität behandelt.

Dr. Vinay vom Mount Rosary Hospital wurde übrigens als bester Arzt für die Behandlung von Coronaerkrankten in der Gegend von Moodbidri geehrt.

Ehrung von Herrn Dr. Vinay

Hier gibt es einige aktuelle Einblicke in das Hospital:


Die LIC (Life Insurance Company India – eine indische Lebensversicherung) hat einen neuen Krankenwagen für das Mount-Rosay-Hospital gespendet.

Der Wagen ist schon in Betrieb genommen worden, nachdem er von Father Edwin Pinto gesegnet wurde.

(Die Fotos in diesem Beitrag stammen von den Helpers of Mount Rosary)

Neue Spende nach Mount Rosary überwiesen

Gestern haben wir 10.000 Euro nach Mount Rosary überweisen können. Wieder gilt unser Dank allen, die das mit ihrer Spendenbereitschaft ermöglicht haben.

Damit ist die Summe der weitergeleiteten Spenden auf 616.260 Euro angestiegen.

Es gibt einige besondere Projekte, die bei der neuen Überweisung berücksichtigt werden:

Über die Verwendung des übrigen Betrages werden die Schwestern vor Ort entscheiden. Schwester Prescilla hat uns bereits informiert, dass hieraus weiterhin vorrangig die Kosten des Hospitalneubaus bezahlt werden.

Langjähriger Einsatz für die gute Sache

15.10.2020

Seit nunmehr 41  Jahren setzt sich Vera Schmitz aus Tönisberg für bedürftige Menschen ein. Früher strickte und häkelte sie und kochte Marmelade für den Lepra-Kreis in Tönisberg. Seit sich dieser aus Altersgründen der meisten Mitglieder auflöste, unterstützt sie mit ihrer Arbeit die Freunde von Mount Rosary.

Da ihr das Stricken und Häkeln mittlerweile schwerfällt, hat sie das aufgegeben. Beim Marmeladekochen ist sie aber immer noch emsig dabei. Sehr zur Freude ihrer „Kunden“ kocht sie die leckersten Kreationen und nimmt auch gern besondere Wünsche entgegen.

Unterstützt wird sie dabei von Marianne Nagy, die ihr tatkräftig zur Seite steht.

Jedes Jahr zur Erntedankzeit liefern sie ihren Jahreserlös bei Alfons Rasche, dem Vorsitzenden der Freunde von Mount Rosary, ab. In diesem Jahr waren es über 1.700 Euro. Ein stolzer Betrag, für den sie viele Stunden arbeiten mussten.  Insgesamt sind hierdurch für Mount Rosary schon 45.000 Euro zusammengekommen.

Die Schwestern von Mount Rosary und Father Edwin Pinto, der Leiter der Einrichtungen in Südindien, wissen von ihren Mühen und sind sehr dankbar für die große Hilfe.

Vera Schmitz bei der Übergabe der Spende

Nachtrag vom 1.11.2020:

Artikel in den Hülser Mitteilungen vom 30.10.2020

Mount Rosarys Schreiner hat neues Werkzeug bekommen

15.9.2020
 
Unser Freund Helmut Schroers, der im Januar mit uns in Mount Rosary war, freut sich sehr, dass er die unmittelbaren Auswirkungen seiner Handlungen miterleben darf. Von den letzten 300 Euro Spendengeldern, die er durch Massagen und Reiki sammeln konnte, hat Balakrishna, der Schreiner von Mount Rosary, heiß ersehnte Werkzeuge kaufen können.
Wir freuen uns mit ihm und natürlich auch mit Balakrishna, den wir vor zehn Jahren zum ersten Mal in Mount Rosary bei seiner Arbeit erleben konnten.