Aktuelle Coronasituation in Mount Rosary und Indien

18.2.2021

Die Tagesschau hat einen Bericht über die Coronasituation in Indien veröffentlicht. Der Bericht stammt vom ARD-Korrespondenten Bernd Musch-Borowska aus Neu-Delhi. Wer ihn lesen oder hören möchte, findet in >bei diesem Link.

Wir haben uns heute bei Schwester Prescilla nach der Situation in Mount Rosary erkundigt. Dort sind derzeit keine Infektionen mit den Covid-19-Virus bekannt. Im Mount Rosary Hospital gibt es derzeit keine Coronakranken.

Weitere Spenden nach Mount Rosary überwiesen

Gestern konnten wir erneut weitere Spenden nach Mount Rosary überweisen, und zwar insgesamt 6.000 Euro. Vielen Dank an alle Spenderinnen und Spender.

In dem Betrag sind zusätzliche Spenden für die Familien einiger Patenkinder enthalten. Außerdem konnten wir weitere Beträge für das Medizinstudium der beiden Ordensschwestern Akshatha und Geswine nach Mount Rosary schicken. Die beiden Studentinnen haben inzwischen das zweite Studienjahr begonnen.

Schwester Akshatha (links) und Schwester Geswine am St. John’s Hospital in Bangalore

Der Restbetrag wird für die weitere Unterstützung des Mount Rosary Hospitals verwendet.


Wir haben auch wieder 31 alte Handys zur Mobile Box nach Köln geschickt, wo sie entweder für den Verkauf aufbereitet oder recycled werden. Den Erlös wird Mobile Box für Mount Rosary spenden. Damit haben wir nun schon 135 Handys nach dort geschickt.

Unsere neue Lieferung

Natürlich sammeln wir weiter.

Die Handys können bei uns in den Briefkasten geworfen werden (Tönisberg, Neufeldheide 4). Außerdem steht im Haupteingang (unter dem Turm) der katholischen Kirche in Tönisberg eine Sammelbox.

Weitere Informationen gibt es >hier.


In dem kleinen Ort Manela in der Nähe von Mount Rosary haben die Schwestern seit einigen Jahren einen Kindergarten. Der wird zurzeit umgebaut und erweitert. Weitere Informationen dazu finden Sie >hier.


Im Mount Rosary Hospital wurden seit Februar letzten Jahres 69 Operationen durchgeführt, 19 davon seit 1.1.2021.

 

 

Neues aus Mount Rosary

Wir haben weitere 20.690 Euro nach Mount Rosary überwiesen. Der größte Anteil ist für das Hospital bestimmt. Weitere durch die Überweisung unterstützte Projekte sind:

      • Hausbauprojekt für Schwester Shantis Familie
      • Sozialarbeit für Frauen
      • Verpflegung von Kindern
      • zusätzliche Unterstützung von Familien der Patenkinder, unter anderem für Medikamente
      • Unterstützung für das Medizinstudium der Ordensschwestern Akshatha und Geswine
      • Patenkinderprogramm

Aktuell enden sieben Patenschaften. Eins der Patenkinder war Preetham. Er ist jetzt in den Kapuzinerorden eingetreten und möchte Priester werden. Von jetzt an kümmert sich der Orden um die Finanzierung seiner Ausbildung. Auf dem Foto ist Preetham zusammen mit Anne Rasche bei unserem Besuch im Dezember 2015 zu sehen.

Preetham und Anne Rasche

Ein weiteres Paten“kind“ ist in einen Orden eingetreten, vier haben ihr Studium erfolgreich abgeschlossen, darunter auch die Mount-Rosary-Schwester Shanti. Sie arbeitet jetzt in der Verwaltung der Einrichtungen von Mount Rosary. Sie ist auf dem folgenden Bild zu sehen.

Alfons Rasche, Anupriya, Schwester Shanthi und Jyothika
Schwester Shanti (zweite von rechts) mit zwei weiteren Paten“kindern“: Anupriya und Jyothika

Wir hatten schon berichtet, dass die LIC of India (eine indische Versicherungsgesellschaft) einen Krankenwagen für das Mount Rosary Hospital gespendet hat. Vor einigen Tagen gab eine feierliche Übergabe des Wagens vor dem Hospital. Darüber hat ein Nachrichtensender berichtet.

Die vollständige Feier können Sie hier anschauen:

Eine Kurzfassung finden Sie hier:


Schwester Prescilla hat uns eine Danksagung geschickt die wir hier auszugsweise wiedergeben.

Grüße und alles Gute von Mount Rosary, Schwester Prescilla D’Mello.

Es ist schön, dass wir gemeinsam für das Wohl von Kindern, Familien und jetzt ganz besonders für Kranke und Bedürftige im Mount Rosary Hospital zusammenarbeiten. Vielen Dank für Ihre großzügige Spende, die wir jetzt beim Bau dieses Krankenhauses dringend benötigen. Neues aus Mount Rosary weiterlesen

Grüße aus Indien

Uns haben Grüße von Monsignore Edwin Pinto und Schwester Prescilla D’Mello erreicht, die wir gern weitergeben:

Dear Mr. Franz Josef Heurs, and Friends of Mount Rosary, Benefactors of our children, and all donors,

Christmas is the celebration of the Birth of Jesus. This feast evokes in us a sense of gratitude to God for His immense love for humankind. At the birth of Jesus, the angels sang: Glory to God in the highest and on earth peace to all people of goodwill. Grüße aus Indien weiterlesen

Spende für das Hospital überwiesen

18.12.2020

Vor wenigen Tagen konnten wir erneut 10.000 Euro nach Mount Rosary überweisen. Vielen Dank an die Spenderinnen und Spender, die das möglich gemacht haben. Dieser Betrag wird für das Mount-Rosary-Hospital verwendet.

Schwester Prescilla hat uns mitgeteilt, dass jetzt fast täglich Operationen durchgeführt werden, vor allen Dingen in den Bereichen Chirurgie, Urologie und Gynäkologie. Außerdem ist selbstverständlich die Ambulanz weiterhin gut besucht.

Auch die Menschen in der Gegend von Moodbidri haben Angst vor dem Coronavirus.  Viele Krankenhäuser nehmen keine Menschen mit Symptomen wie Husten, Erkältung und Atemstörungen auf. Sie weisen die Patienten an, sich in Quarantäne zu begeben. Lediglich Regierungskrankenhäuser müssen solche Patienten behandeln.

Im Mount-Rosary-Hospital behandeln die Schwestern, Ärztinnen und Ärzte diese Personen. Sie haben eine separate Isolationseinheit vorbereitet, in der sich alle Patienten befinden, die Symptome aufweisen oder an Covid-19 erkrankt sind. Dort werden sie mit Würde und Qualität behandelt.

Dr. Vinay vom Mount Rosary Hospital wurde übrigens als bester Arzt für die Behandlung von Coronaerkrankten in der Gegend von Moodbidri geehrt.

Ehrung von Herrn Dr. Vinay

Hier gibt es einige aktuelle Einblicke in das Hospital:


Die LIC (Life Insurance Company India – eine indische Lebensversicherung) hat einen neuen Krankenwagen für das Mount-Rosay-Hospital gespendet.

Der Wagen ist schon in Betrieb genommen worden, nachdem er von Father Edwin Pinto gesegnet wurde.

(Die Fotos in diesem Beitrag stammen von den Helpers of Mount Rosary)

Weihnachtswunderland

An den drei ersten Adventssamstagen gab es auf der Terrasse bei Anne und Alfons Rasche in Tönisberg ein „Weihnachtswunderland“.

Es gab Kulinarisches und KuriosesKitsch und Kunst gegen eine Spende für Mount Rosary. Es hat sich sehr gelohnt: der Erlös liegt über 3.200 Euro.

Hier finden Sie das Abschlussvideo, dass wieder der Zugezogene, unser lieber Nachbar Jörg Adler, produziert hat. Ohne seine Werbung für unsere Aktivitäten wären wir nicht so erfolgreich gewesen. Dafür danken wir ihm auch an dieser Stelle ganz herzlich.

Mit einem Klick auf das Bild gelangen Sie zum Video (produziert von Jörg Adler)

Außerdem danken wir natürlich allen, die sich an der Vorbereitung und Durchführung des Basars beteiligt haben und bei allen Gästen, die reichlich gespendet haben.


Zu den beiden älteren Weihnachtswunderland-Videos kommen Sie hier:

Mit einem Klick auf das Bild kommen Sie zu unserem Zwischenbericht (produziert von Jörg Adler).
Mit einem Klick auf das Bild kommen Sie zur Ankündigung unseres Weihnachtswunderlands (produziert von Jörg Adler)

Neue Spende nach Mount Rosary überwiesen

Gestern haben wir 10.000 Euro nach Mount Rosary überweisen können. Wieder gilt unser Dank allen, die das mit ihrer Spendenbereitschaft ermöglicht haben.

Damit ist die Summe der weitergeleiteten Spenden auf 616.260 Euro angestiegen.

Es gibt einige besondere Projekte, die bei der neuen Überweisung berücksichtigt werden:

Über die Verwendung des übrigen Betrages werden die Schwestern vor Ort entscheiden. Schwester Prescilla hat uns bereits informiert, dass hieraus weiterhin vorrangig die Kosten des Hospitalneubaus bezahlt werden.

Langjähriger Einsatz für die gute Sache

15.10.2020

Seit nunmehr 41  Jahren setzt sich Vera Schmitz aus Tönisberg für bedürftige Menschen ein. Früher strickte und häkelte sie und kochte Marmelade für den Lepra-Kreis in Tönisberg. Seit sich dieser aus Altersgründen der meisten Mitglieder auflöste, unterstützt sie mit ihrer Arbeit die Freunde von Mount Rosary.

Da ihr das Stricken und Häkeln mittlerweile schwerfällt, hat sie das aufgegeben. Beim Marmeladekochen ist sie aber immer noch emsig dabei. Sehr zur Freude ihrer „Kunden“ kocht sie die leckersten Kreationen und nimmt auch gern besondere Wünsche entgegen.

Unterstützt wird sie dabei von Marianne Nagy, die ihr tatkräftig zur Seite steht.

Jedes Jahr zur Erntedankzeit liefern sie ihren Jahreserlös bei Alfons Rasche, dem Vorsitzenden der Freunde von Mount Rosary, ab. In diesem Jahr waren es über 1.700 Euro. Ein stolzer Betrag, für den sie viele Stunden arbeiten mussten.  Insgesamt sind hierdurch für Mount Rosary schon 45.000 Euro zusammengekommen.

Die Schwestern von Mount Rosary und Father Edwin Pinto, der Leiter der Einrichtungen in Südindien, wissen von ihren Mühen und sind sehr dankbar für die große Hilfe.

Vera Schmitz bei der Übergabe der Spende

Nachtrag vom 1.11.2020:

Artikel in den Hülser Mitteilungen vom 30.10.2020

Mount Rosarys Schreiner hat neues Werkzeug bekommen

15.9.2020
 
Unser Freund Helmut Schroers, der im Januar mit uns in Mount Rosary war, freut sich sehr, dass er die unmittelbaren Auswirkungen seiner Handlungen miterleben darf. Von den letzten 300 Euro Spendengeldern, die er durch Massagen und Reiki sammeln konnte, hat Balakrishna, der Schreiner von Mount Rosary, heiß ersehnte Werkzeuge kaufen können.
Wir freuen uns mit ihm und natürlich auch mit Balakrishna, den wir vor zehn Jahren zum ersten Mal in Mount Rosary bei seiner Arbeit erleben konnten.
 

Einweihung der zweiten Etage des Mount Rosary Hospitals

17.9.2020

Am 15. August haben die Schwestern von Mount Rosary ihr dreißigjähriges Ordensjubiläum gefeiert. Ebenfalls seit 30 Jahren unterstützen wir die Schwestern mit Ihren Spenden. Dies geschah zunächst mit Medikamenten und medizinischem Gerät über die action medeor und seit 1998 durch finanzielle Hilfe direkt über unseren Verein.

Die Jubiläumsfeier fand wegen der „Coronasituation“ in kleinem Kreis statt.

Bei dieser Gelegenheit wurde die zweite Etage des neuen Hospitals eingeweiht.

Der Neubau des Hospitals ist vollendet – Foto: Helpers of Mount Rosary

Gleichzeit wurde noch ein weiteres Gebäude eingeweiht. Es handelt sich um eine neue Paramentenwerkstatt und Hostienbäckerei. Das Gebäude steht in unmittelbarer Nähe zum neuen Hospital. Dort werden die Schwestern auch Räume für Musikunterricht haben.

 

Die neue Paramentenwerkstatt und Hostienbäckerei mit Musikschule (rechts das neue Hospital) – Foto: Schwester Celestine D’Souza