Augenoperationen und Neues von Mount Rosary

16.3.2018

Augenoperationen und neue Brillen

Wir hatten über die Augenuntersuchungen in Mount Rosary berichtet. Inzwischen wurden die ersten acht Bewohnerinnen und Bewohner von Mount Rosary im Hospital Prasad Netralaya in Udupi kostenlos operiert. Die Operationen sind erfolgreich gewesen.

Warten auf die Augenoperation im Hospital in Udupi (Foto: Helpers of Mount Rosary)

150 der untersuchten Menschen brauchen neue Brillen. Für die Bewohner von Mount Rosary tragen die Schwestern die Kosten. Eine Brille kostet ca. 600 Rupien (das entspricht etwa 7,50 Euro). Wir möchten die Gesamtkosten von 100 Euro aus Spendenmitteln finanzieren. Wenn Sie hierfür spenden möchten, können Sie unser Spendenkonto nutzen.

Wir haben bei der Spendenplattform Aid2People hierfür aber auch ein neues Projekt angelegt, auf das Sie ebenfalls spenden können. Dort sind bereits 10 Euro angekommen (Update vom 15.4.2018: danke für die positive Resonanz, wir konnten das Projekt erfolgreich abschließen und Anfang April 2018 100 Euro für die Beschaffung der neuen Brillen überweisen).

Vielen Dank für Ihre Unterstützung.

 


Schulungen im Mount Rosary Hospital

Schon bei der Organisation des Augencamps wurden die Schwestern von Mount Rosary von der Sozialarbeiterin Princy Pinto unterstützt. Sie sorgt nun für insgesamt 24 Unterrichtsstunden für das Personal im Mount Rosary Hospital. Dadurch soll der hohe Standard der Arbeitsqualität gefestigt und noch erhöht werden.

Die erste Schulung hielt Frau Dr. Joslita. Thema war die sterile Wundversorgung.

Dr. Joslita und Schwester Anni bei der ersten Unterrichtseinheit (Foto: Helpers od Mount Rosary)

Kardiologische Untersuchungen

„Behandelt Euer Herz mit Liebe“ lautet der Werbespruch für die neue kardiologische Ambulanz im Mount Rosary Hospital.

Künftig wird an jedem ersten und dritten Mittwoch im Monat nachmittags ein Kardiologe Herzuntersuchungen anbieten. Wir wünschen ihm und den Schwestern von Mount Rosary viel Erfolg bei der neuen Aktivität.

Behandelt Euer Herz mit Liebe – Werbung für das neue Untersuchungsangebot durch einen Kardiologen im Mount Rosary Hospital

Die ersten Patienten waren bereits da.

Kardiologische Ambulanz im Mount Rosary Hospital (Foto: Helpers of Mount Rosary)

 


Gold und Silber

Wie bekannt, verkaufen einige unserer Unterstützer seit einiger Zeit Trödel und spenden den Erlös für Mount Rosary. Ein Teil des Erlöses stammt aus dem Verkauf von Schmuck, Zahngold, Gold- und Silbermünzen, versilbertem Besteck und abgelegten Handys. Teilweise wird der Schmuck, der noch tragbar ist, über ebay versteigert.

Die anderen Teile werden an einen Edelmetallverwerter verkauft. Allein aus der Edelmetallverwertung wurde seit dem letzten Jahr ein Erlös von 1600 Euro erzielt.

Sollten auch Sie solche Dinge abzugeben haben, melden Sie sich telefonisch bei Anne und Alfons Rasche, Tel. 02845 8857 oder senden eine E-Mail an


Schwester Prescilla und Schwester Juliana zu Besuch in Linz/Österrreich

Schwester Prescilla und Schwester Juliana haben ihre Mitschwestern in Linz besucht. Anne und Alfons Rasche haben diese Gelegenheit genutzt und sich dort mit ihnen getroffen. Sie hatten Gelegenheit, sich mit den Schwestern auszutauschen und konnten für Anfang April die Überweisung der nächsten Spenden ankündigen. 

Allen Unterstützerinnen und Unterstützern von Mount Rosary übermitteln wir auf diesem Weg die herzlichsten Grüße der Schwestern.

Hintere Reihe; Alfons Rasche, Prameela, Flossy, Prescilla, Magdalene, Juliana, Anne Rasche, Monthi – Vordere Reihe: Leena, Joyet, Oravia

 

 

Versorgung der Bewohnerinnen und Bewohner in Mount Rosary

15.1.2018

Schwester Prescilla D’Mello hat um Spenden für die Versorgung der ca. 250 Bewohnerinnen und Bewohner in den Einrichtungen von Mount Rosary in Alangar gebeten. Wir haben einige interessante Informationen hierüber für Sie bei unseren Projekten zusammengetragen.

Vasanthi ist eine der Bewohnerinnen von Mount Rosary, die von der Arbeit der Schwestern profitiert – Foto: Schwestern von Mount Rosary

Jetzt buchen viele Menschen ihren Urlaub. Sollten Sie dies online machen, haben Sie z. B. über die Einkaufsplattform gooding die Möglichkeit, für Mount Rosary spenden zu lassen.

Gooding als App nutzen:
Auch wenn Sie mit dem Handy oder Tablet einkaufen, können Sie Mount Rosary helfen. Die Gooding-Seite ist für Smartphones optimiert und erscheint mit wenigen Handgriffen als App auf Ihrem Startbildschirm. So geht’s:

Anleitung für Android
Anleitung für iPhones


Im letzten Jahr haben wir für Trödelverkäufe insgesamt einen Erlös von 3.931,60 Euro bekommen. Einen großen Anteil hieran haben wir aus einem Teil des Nachlasses von Pastor Theo Boymann bekommen, der am 27.5.2017 in Winnekendonk verstarb.

Wir konnten z. B. mehrere kleine Glocken verkaufen. Beim Nachlass waren auch Krippenfiguren, die aus der früheren Krippenmanufaktur Wehling in Kevelaer stammten. Diese Krippenfiguren hat Johannes Boscheinen aus Dinslaken gegen eine großzügige Spende bekommen. Er hat sie in der Sakristei der Kirche St. Marien in Dinslaken aufgebaut. Man konnte diese Krippe neben der Hauptkrippe der dortigen Pfarrgemeinde im Rahmen der 15. Krippererfahrung im Dekanat Dinslaken sehen. Die Krippenfiguren sind nunmehr nach vielen Jahren wieder nach Dinslaken zurückgekehrt, und zwar dorthin, wo Pastor Boymann früher als Kaplan tätig war.

Wehling Krippe in der Sakristei der St. Marien Kirche in Dinslaken

Wir danken allen Käuferinnen und Käufern und insbesondere Frau Gertrud Boymann, der Schwester des verstorbenen Theo Boymann. Sie hat uns diese Gegenstände überlassen, um sie für Mount Rosary zu verkaufen.

 

Erntedank

18.10.2017

Auszug aus einem Bericht von Barbara Kopal, Bilder von Norbert Sievers (Rheurdt)

„Erntedank auf dem Erprathshof am 8.10.2017 – Teilen kann Freude bereiten

Zu Beginn brachten die Kindergartenkinder des St. Antonius Kindergartens viele Früchte vom Feld und aus den Gärten zum Altar. Dieser war in der Scheune der Familie Furth von fleißigen Tönisberger Händen aufgebaut und geschmückt worden.

Die Besucher der Erntedankmesse wurden von den Aldekerker Turmbläsern und von B. Kopal musikalisch unterstützt. Das Team des Pfarreirates, welches das Erntedankfest organisiert hatte, gestaltete mit Pastor Derrix den kinderfreundlichen aber auch zugleich den zum Nachdenken anregenden Gottesdienst.

Die Worte HUNGER und SATT passen doch eigentlich gar nicht zueinander.

Der Junge im Evangelium hatte nur 5 Brote und 2 Fische. Jesus teilte diese Nahrungsmittel mit allen Anwesenden zu seiner Zeit. Sie sammelten sogar noch 12 Körbe voll Brot wieder ein. Wie kann so etwas geschehen? Ein Wunder? Oder vielleicht hatten alle etwas zu essen dabei und haben es mit den anderen geteilt, so dass jeder satt wurde. Sie sind quasi durch das Teilen Jesu animiert worden, selbst etwas von sich zu geben.

Viele Menschen hatten nach dem Gottesdienst riesigen Hunger und durch die Suppenspenden aus den Gemeindeteilen wurden sie alle satt. Ein jeder konnte für die guten Suppen eine Spende in ein Sparschwein werfen. Und somit schließt sich der Kreis. Die Freude über eine gute Mahlzeit in der Gemeinschaft von Freunden, Bekannten und Fremden erbrachte ein Spendenaufkommen in Höhe von 781,50 €, welches wiederum den ortsansässigen Eine Welt-Projekten* zu Gute kommt. So kann man den Satz ruhig bejahen: „Wir haben den Hunger satt!“

(Das Bild haben wir aus datenschutzrechtlichen Gründen gelöscht.)

Vielen herzlichen Dank an alle, die gekommen waren, die organisiert haben, die Suppen gekocht haben, die vielen fleißigen Hände im Hintergrund und der Familie Furth, dass wir dieses Erntedankfest auf dem Erprathshof feiern durften.“

* Jeweils ein Drittel erhalten die Projekte
Arbeitskreis Eine Welt St. Nikolaus (Hilfsprojekt auf der Insel Mindoro/Philippinen)
Kinderdorf Mbigili/Tansania e. V.
Auch wir sind sehr dankbar, da wir ebenfalls ein Drittel des Erlöses bekommen werden.


Wir haben seit zwei Jahren Perpetua bei ihrer Dialyse untertützt. Nun hat uns die traurige Nachricht erreicht, dass Perpetua in der letzten Woche gestorben ist. Leider konnte nicht mehr rechtzeitig eine Spenderniere für sie gefunden werden.
Zwei ihrer drei Kinder werden weiterhin bei ihrer Ausbildung durch unser Patenkinderprogramm unterstützt.


Seit einiger Zeit kann man für uns spenden lassen, wenn man einen neuen Mobilfunkvertrag mit dem Anbieter goood abschließt. Nun gibt es eine Werbeaktion von goood. Für jede Unterstützerin und jeden Unterstützer, der sich bis 30.11.2017 entscheidet für Mount Rosary mit goood zu telefonieren, d.h. unser Projekt auswählt und bei der Bestellung den Aktions-Code echtgoood nutzt, erhalten wir von goood jeweils eine einmalige Extra-Spende in Höhe von 5 €! Hier geht es zu unserer Projektseite bei goood:


Unser Trödelverkauf ist weiterhin erfolgreich. In unserem letzten Bericht vom 25.7.2017 war der Verkaufserlös seit dem 1.1.2015 noch bei 5.929 Euro. Heute freuen wir uns über insgesamt schon 8.090 Euro.


In der letzten Zeit haben wir uns über einige Spenden gefreut, die bei Feierlichkeiten für Mount Rosary gesammelt wurden. Bei einer Silberhochzeit und einigen runden Geburtstagen waren Geldspenden die Geschenke, die nun in Südindien bei vielen Menschen zur Verbessererung der Lebenssituation beitragen. Vor wenigen Tagen hat ein nettes Ehepaar aus Krefeld die Geldgeschenke zu seinen Geburtstagen überwiesen. Wir freuen uns über 500 Euro, die mit unserer nächsten Überweisung Ende des Monats nach Mount Rosary geschickt werden.

Aber auch bei mehreren Beerdigungen haben die Familien auf Blumen verzichtet und statt dessen um Spenden für unsere Aktionen gebeten.

Vielen Dank für Ihr Vertrauen. Mit Ihrer Unterstützung wird in Indien wertvolle Arbeit geleistet.


Ganz neu sind wir bei der Spendenplattform Aid2People registriert. Seit dem 1.10.2017 können Sie auch dort online für uns spenden. 100 % Ihrer Spende, die Sie über Aid2People spenden, kommt bei uns und damit auch in Mount Rosary an. In den ersten Tagen nach der Veröffentlichung unseres Projektes (Frauensozialarbeit) sind bereits 140 Euro gespendet worden. Vielen Dank! Hier geht es direkt zur Spendenseite:
 

 

Kleinvieh macht auch Mist

25.7.2017

Wir wissen nicht mehr, wann es angefangen hat. Irgendwann haben wir begonnen, nicht mehr benötigte Dinge aus unserem Haus und Garten im Internet zu verkaufen: einen Fahrradständer für sechs Räder, ein Fahrrad vom verstorbenen Schwager, unser altes Tandem usw.

Das hörten dann Bekannte und Verwandte und brachten uns ihre Schätze aus dem Keller und den Schubläden, damit wir sie für unser Hilfsprojekt in Indien verkaufen konnten. Größere und etwas wertvollere Dinge versteigerten wir bei eBay, kleinere und weniger wertvolle Sachen verstauten wir in unserem Schuppen, gut sortiert und verpackt für den nächsten Trödelmarkt.

Da sammelte sich einiges an. Zuerst gingen wir zum Trödelmarkt nach Krefeld, ab 2014 nach Neuwied am Rhein. Dort verbanden wir das Nützliche mit dem Angenehmen, nämlich mit einem Besuch bei meinem Bruder George und seiner Frau Ute. Die beiden hatten ebenfalls schon angefangen, Sachen für den guten Zweck zu sammeln. Ute verkauft z. B. viele gebrauchte Bücher bei booklooker. So sammelte sich Euro um Euro. Im Januar 2015 begann ich dann, alle Erlöse aus dem Trödelverkauf aufzuschreiben.

Im Jahr 2015 bekamen wir besonders viele gebrauchte Dinge. Die Menschen hatten gehört, dass wir uns um ein Flüchtlingsehepaar kümmerten und somit auch Kontakt zum Flüchtlingsheim in Tönisberg hatten. Unsere Terrasse stand den ganzen Sommer immer wieder voll mit tollen Sachen. Wir kamen mit dem Sortieren und Wegräumen gar nicht mehr nach, so viel kam bei uns an. Viele Dinge gingen zu den Flüchtlingen und wurden dort dankbar angenommen. Was übrig war, verkauften wir dann wieder für Mount Rosary.

Vom 1.1.2015 bis heute ist somit der stolze Betrag von 5.929 Euro zusammen gekommen.

Allen Trödelspendern sagen wir herzlichen Dank und allen Käufern wünschen wir viel Freude an ihren Errungenschaften.

Anne Rasche


Wir haben heute 4.000 Euro nach Mount Rosary überwiesen. Zwei größere Teilbeträge sind für das Mount Rosary Hospital und für Elektroarbeiten in den Wohnungen für Seniorinnen und Senioren bestimmt. Außerdem wird von dem Geld ein weiterer Sanitärraum renoviert.

 

Der Trödelmarkt stand wieder an

27.5.2017

Wie seit ein paar Jahren war im Mai wieder Trödelmarkttermin in Neuwied/Rhein. Bei sonnigem Wetter und bester Laune haben Ute Jung, George Bruziks, Anne und Alfons Rasche wieder guten, geschenkten Trödel verkauft. Als einige Kunden das Schild mit dem Zweck des Erlöses lasen, haben sie nicht gefeilscht, sondern oft noch den gewünschten Betrag erhöht.

Mit leeren Kartons und gefülltem Geldbeutel kamen Anne und Alfons Rasche wieder nach Hause. 602,20 Euro konnten auf das Spendenkonto überwiesen werden. Es war ein schöner Tag und ein voller Erfolg.

Der Erlös wird für die Verbesserung der Wohnsituation in den Einrichtungen von Mount Rosary verwendet.

Ute Jung und Anne Rasche beim Trödelmarkt in Neuwied/Rhein